• Wie legen die Schweizer ihr Geld in Zeiten der Corona-Pandemie an?
  • Eine repräsentative Umfrage zeigt, dass viele Anleger und Anlegerinnen vor allem auf Sicherheit setzen.
  • Statt Bitcoins und Aktien zu kaufen, legen sie ihr Geld lieber auf Privat- und Sparkonten an.

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Seit Beginn der Corona-Pandemie sind viele Restaurants und Freizeiteinrichtungen zeitweise geschlossen. Und auch der Urlaub ist für viele Menschen ins Wasser gefallen. Deshalb - und weil manche pandemiebedingt nicht arbeiten konnten - gaben sie weniger Geld im Alltag aus. Doch was haben die Schweizer gemacht, die weiterhin auf ihre üblichen Gehälter zählen können? Eine repräsentative Umfrage des Online-Vergleichsdienst "moneyland.ch" gibt Aufschluss.

Der Dienst untersuchte die Anlagesituation der Schweizer Bevölkerung. Im Januar befragte er 1.500 Schweizer zu den Anlageformen, in die sie Geld stecken. "Die Schweizer Bevölkerung bleibt sich treu und investiert in der Coronakrise trotz Negativzinsumfeld und Boom an den Aktienmärkten noch immer konservativ", erklärt Benjamin Manz, Geschäftsführer von "moneyland.ch", in einer Meldung des Portals.

Die beliebteste Anlageform bleibt demnach Cash. In Aktien haben Anleger und Anlegerinnen seit Beginn der Corona-Pandemie nicht mehr investiert als zuvor. Von Bitcoins lassen die meisten die Finger, stattdessen setzen sie auf Sicherheit: Ein Fünftel gab an, in Gold investiert zu haben.

Der Grossteil der Schweizer, 86 Prozent, lagert laut der Umfrage sein Vermögen auf Privatkonten, gefolgt von Sparkonten (80 Prozent). Mehr als jeder Dritte bewahrt Bargeld zu Hause auf. 59 Prozent der Befragten haben einen Teil ihres Geldes in Pensionskassen abgelegt, jeder Zweite besitzt ein Säule-3a-Sparkonto oder einen Säule-3a-Vorsorgefonds. Jeder Dritte hat eine Lebensversicherung abgeschlossen. 30 Prozent der Schweizer besitzen zudem Immobilien und 27 Prozent haben ihr Gehalt in Aktien investiert. Dabei zeigt sich, dass Männer scheinbar mehr Vertrauen in Aktien haben als Frauen: Nur 19 Prozent der weiblichen Befragten traut sich, in Aktien zu investieren, während es bei den Männern 36 Prozent sind.

Jüngere Anleger sind risikofreudiger als ältere

Nicht nur zwischen Männern und Frauen werden jedoch Unterschiede deutlich, sondern auch zwischen älteren und jüngeren Anlegern. Wie die Umfrage zeigt, sind Anleger zwischen 18 und 25 Jahren risikofreudiger als Anleger höheren Alters. Lediglich fünf Prozent der 50- bis 74-Jährigen gab an, Bitcoins zu besitzen. Bei den 26- bis 49-Jährigen sind es 14 Prozent, bei den 18- bis 25-Jährigen 15 Prozent. Jüngere investieren demnach eher Geld in riskante Investments.

Auch innerhalb der Schweiz werden Trends deutlich: Die Anleger in der Deutschschweiz sind im Vergleich zur Romandie deutlich risikofreudiger, investieren mehr in Aktien, Gold oder Bitcoin.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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