• Damit die Pflanzen möglichst ohne Schaden durch die Hitzewelle und sommerliche Trockenheit kommen, sollten sie nicht nur regelmässig gegossen werden.
  • Auch die Erde sollten Hobbygärtner regelmässig auflockern.

Mehr Themen zu Haus & Garten finden Sie hier

Giessen ist ein Mittel gegen Hitze. Aber das bringt nur bedingt etwas, wenn der Boden nicht in der Lage ist, das Wasser gut aufzunehmen. Daher sollten Hobbygärtner den Beetboden rund um die Pflanzen regelmässig mit einer Harke lockern.

Struktur des Bodens: Regelmässiges Harken ist wichtig

Das Harken sorgt für eine gute Krümelstruktur des Bodens. Dadurch kann das Giesswasser leichter in den Boden einsickern. Ausserdem bleibt die Feuchtigkeit länger dort erhalten, da durch das Auflockern das sogenannte Kapillarsystem des Bodens unterbrochen wird, erläutert das Bundesinformationszentrum Landwirtschaft. Das ist quasi sein Kanalnetz, das bei Versickern von vorherigem Giess- oder Regenwasser entstanden ist.

Durch diese natürlichen Kanäle fliesst das Wasser aber nicht nur in den Boden, es kann auch leicht aus tieferen Bodenschichten durch die Öffnungen verdunsten, erklären die Expertinnen und Experten. Eine alte Gärtnerregel sagt: Einmal harken spart dreimal giessen. Wem das zu stressig ist, der kann alternativ die Verdunstung im Beet verringern, indem er offene Böden mit einer Schicht Mulch bedeckt. (sbi/dpa)

Beet mit Mischkultur
Bildergalerie starten

Gute Nachbarn: Diese Pflanzen profitieren im Beet voneinander

Tomaten, Petersilie, Erdbeeren: Wer Gemüse, Obst und Kräuter im eigenen Garten anbaut, sollte dabei nicht unüberlegt vorgehen. Manche Pflanzen kommen nämlich bestens miteinander aus – andere wiederum vertragen sich nicht. Darauf sollten Hobbygärtner beim Bepflanzen ihres Beetes achten.