• Von einem Tag auf den anderen will das Auto einfach nicht mehr anspringen.
  • Schuld sind oft ein oder mehrere Marder.
  • Die kleinen Raubtiere haben es besonders auf Wohnmobile abgesehen.

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Sie sind klein, flauschig und nicht gern gesehene Gesellen bei Auto- und Wohnmobilbesitzern: Marder verlustieren sich gern und oft mit den Kabeln in den Vehikeln. Die Tiere nutzen Achsmanschetten oder den Motorraum zuweilen als Unterschlupf oder verstecken dort Futter. Der Schaden, den die gefrässigen Raubtiere hinterlassen, ist enorm, wie die AXA meldet.

Dem Versicherungskonzern werden jährlich im Schnitt 17.000 Marderschäden gemeldet. Die belaufen sich auf eine Gesamtsumme von acht Millionen Franken, wie es in einer Mitteilung der AXA heisst, aus der unter anderem "Blick" zitiert. Die meisten Schadensfälle würden demnach im Mai und Juni geschehen, denn dann sei das Revierverhalten der Marder besonders ausgeprägt.

Wohnmobilbesitzer haben wenig zu lachen

Hat ein Marder erst einmal zugeschlagen, können sich die Kosten für die Reparatur auf bis zu 450 Franken belaufen. Besonderes beliebt seien demnach Wohnmobile, da diese meist für längere Zeit am selben Ort abgestellt würden – eine willkommene Einladung für Marder, die sie immer öfter annehmen. Laut Mitteilung seien der AXA 2016 338 "Marderfälle" gemeldet worden, im letzten Jahr waren es schon 500.

Besonderes häufig schlugen sie in den Kantonen Jura, Appenzell Innerrhoden und Thurgau zu. Genf, das Wallis sowie Obwalden und Nidwalden kamen glimpflicher davon. Dort habe die Zahl der Fälle um 60 bis 70 Prozent unter dem Schweizer Durchschnitt gelegen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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