• Trotz der hohen Infektionszahlen gilt Österreich in der Schweiz nicht als Hochrisikogebiet.
  • Ein Problem sehen die Gesundheitspolitikerinnen darin nicht.

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In Deutschland und Italien gilt Österreich aufgrund seiner derzeit hohen Corona-Fallzahlen als Hochrisikogebiet. In der Schweiz hingegen wurde keine Reisewarnung für das Nachbarland ausgesprochen. "Das BAG hat keine Reiseempfehlung ausgesprochen. Es gibt im Moment auch keine Liste mit Risikoländern. Ausserdem empfiehlt der Bundesrat, sich vor Auslandsreisen impfen zu lassen", heisst es laut SRF auf Nachfrage beim Bundesamt für Gesundheit (BAG).

Dass derzeit kein europäisches Land auf der Schweizer Corona-Risikoliste steht, findet Gesundheitspolitikerin und SP-Nationalrätin Yvonne Feri in Ordnung. Eine explizite Reisewarnung sei nicht notwendig. "Warum sollte ich nach Österreich reisen, wenn ohnehin ein Lockdown vorherrscht und ich mich allenfalls noch anstecken könnte in einem solchen Brennpunkt?", wird sie vom SRF zitiert.

Stärkere Grenzkontrollen notwendig

Die St. Galler SVP-Nationalrätin Esther Friedli pflichtet dem bei. Sie könne sich nicht vorstellen, dass derzeit jemand aus touristischen Gründen nach Österreich reisen wolle. Friedli fordert allerdings verstärkte Grenzkontrollen. "Wir haben in der Vergangenheit immer wieder gesehen, dass vor allem der starke Reiseverkehr die Fallzahlen in der Schweiz in die Höhe getrieben hat. Hier sollte der Bundesrat auf jeden Fall ansetzen", sagt die Politikerin.

Für Yvonne Feri sei vor allem die Impfung der Weg aus der Pandemie. Von drastischen Massnahmen wie Lockdowns oder Ausgangssperren halte sie nichts. Sie appelliert deshalb an die Bevölkerung, sich schnellstmöglich impfen zu lassen.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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