• Bis zu drei Braunbären streifen derzeit durch das Engadin. Das haben Aufnahmen aus Fotofallen ergeben.
  • Schäden haben die Raubtiere bisher offenbar nicht verursacht.

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Durch das Engadin streifen bis zu drei Bären. Zuletzt wurde eines der Grossraubtiere Mitte letzter Woche im Val Chamuera im Oberengadin beobachtet, wie dem aktuellen Quartalsbericht Grossraubtiere der Bündner Wildhut zu entnehmen ist.

Davor lieferten am 17. Juli Fotofallen aus zwei Unterengadiner Tälern Bilder von Bären. Die Wildhut ging damals davon aus, dass es sich "eher" um zwei Bären handle und nicht um ein zügig wanderndes Individuum. Wie der Grossraubtier-Spezialist des Amtes für Jagd und Fischerei damals der Nachrichtenagentur Keystone-SDA erklärte, sei das aber "nur eine Annahme".

Rückkehr nach fast 100 Jahren

Ob es sich derzeit um bis zu drei verschiedene Bären im Engadin handle, könne aufgrund fehlender genetischer Nachweise nicht gesagt werden, schrieb das Amt am Montag im Quartalsbericht. Schäden hätten die Tiere jedenfalls keine verursacht.

Im gesamten Alpenraum leben nach Angaben des Nationalen Herdenschutzprogramms rund 60 bis 70 Braunbären. In der Schweiz war der erste Bär im Sommer 2005 gesichtet worden - fast 100 Jahre nach der Ausrottung der Art. (sda/fab)  © Keystone-SDA

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