• Die Corona-Fälle in der Schweiz sind aktuell im Sinken begriffen.
  • Gleichzeitig steigen die Spitalseinweisungen deutlich.
  • Insgesamt sind die Intensivstationen zu 75 Prozent ausgelastet.

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In der Schweiz und in Liechtenstein sind dem Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Dienstag innerhalb von sieben Tagen 21'817 neue Coronavirus-Ansteckungen gemeldet worden. Gleichzeitig registrierte das BAG 25 neue Todesfälle und 327 Spitaleinweisungen.

Vor einer Woche hatte das BAG noch Meldungen über 23'348 bestätigte Neuinfektionen, 290 Spitaleintritte und 35 Todesfälle erhalten. Damit sind die Fallzahlen innert Wochenfrist um 6,6 Prozent gesunken. Die Spitaleinweisungen nahmen im Vergleich zur Vorwoche um 12,8 Prozent zu.

Corona in der Schweiz: Aktuell müssen 600 Personen intensiv betreute werden

Aktuell befinden sich in den Spitälern insgesamt 600 Personen in Intensivpflege. Die Auslastung der Intensivstationen beträgt zurzeit 75,1 Prozent. 6,3 Prozent der verfügbaren Betten werden von Covid-19-Patienten belegt.

Auf 100'000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in den vergangenen vier Wochen 1480,89 laborbestätigte Coronavirus-Infektionen gemeldet.

69,3 Prozent der Bevölkerung in der Schweiz sind mittlerweile vollständig geimpft. Weitere 1,0 Prozent haben eine erste Dosis erhalten. Von der Gesamtbevölkerung haben 44,2 Prozent auch eine sogenannte Booster-Impfung erhalten.

In den vergangenen sieben Tagen wurden dem BAG 63'635 neue Corona-Tests gemeldet. Seit Beginn der Pandemie gab es insgesamt 3'994'386 laborbestätigte Fälle von Ansteckungen mit dem Coronavirus, 57'014 Personen mussten im Spital behandelt werden und 13'559 Personen starben in Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung.  © Keystone-SDA

Immunologe: Darum sollte man mit der Viertimpfung aktuell noch warten

Momentan ist die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland immens hoch. Dennoch sieht der Immunologe Carsten Watzl aktuell Gründe, mit einer vierten Corona-Impfung noch zu warten. (Bildcredit: picture alliance/dpa/TASS | Yegor Aleyev)