Die Ursache des Grossrandes im Industriegebiet in Spreitenbach AG von Ende Mai bleibt ungeklärt. Die massive Zerstörung an Immobilien, Fahrzeugen und Gütern verunmöglichten es den Brandermittlern der Kantonspolizei Aargau, die Ursache zu finden.

Die Ermittlungen zum Grossbrand seien abgeschlossen, teilte die Kantonspolizei Aargau am Freitag mit. Die begrenzten Möglichkeiten seien ausgeschöpft und weitere Ansätze fehlten.

Die Untersuchungen auf dem grossflächigen, weitgehend verwüsteten Areal seien anspruchsvoll gewesen und hätten sich über Tage hingezogen. Die Brandermittler seien ab der ersten Stunde vor Ort gewesen und hätten die vertieften Untersuchungen einen Tag nach dem Brand aufgenommen.

Die Ermittler klärten gemäss Polizeiangaben, in welcher Halle der Brand ausgebrochen sein musste. Hingegen verunmöglichte die massive Zerstörung an Immobilien, Fahrzeugen und Gütern, die Brandursache herauszufinden.

Grosseinsatz der Feuerwehr

Beim Grossbrand am 29. Mai entstand ein Sachschaden von rund 20 Millionen Franken. Der Brand war in einer Lagerhalle ausgebrochen, in der unter anderem Bitumen für den Strassenbau gelagert worden war.

Die Flammen griffen auf drei gewerblich genutzte Nachbargebäude über. Die in der Nähe abgestellten Fahrzeugen brannten aus. Im Löscheinsatz standen insgesamt acht Feuerwehren der Region mit mehr als 200 Feuerwehrleiten. Sieben Personen erlitten Rauchgasvergiftungen.  © Keystone-SDA