Angriff auf Lewis Hamilton: So sieht Sebastian Vettels neuer Ferrari aus

Neues Jahr, neues Auto: Sebastian Vettel jagt mit Ferrari dem grossen Traum hinterher, Weltmeister zu werden. Ob's mit der roten Göttin des Jahrgangs 2019 klappt? Vettel fährt in seiner fünften Saison für die Scuderia. Michael Schumacher wurde im Ferrari zu diesem Zeitpunkt erstmals Weltmeister.

Sebastian Vettels neuer Dienstwagen trägt die Typenbezeichnung SF 90. Der übliche Spitzname, den Vettel jedem seiner bisherigen Boliden gegeben hat, fehlt noch.
Der Ferrari SF 90 kommt in einem matteren Rot daher, als es die Ferrari-Fans ansonsten gewohnt sind.
Der Ferrari SF 90 heisst so, weil die Scuderia Ferrari vor 90 Jahren von Enzo Ferrari geründet wurde, 1929.
Der Vorgänger des SF 90 war der SF 70H. Fünf Rennen gewann Sebastian Vettel damit in der Saison 2018 und wurde hinter Lewis Hamilton Vize-Weltmeister.
Das Design des Formel-1-Ferraris des Jahrgangs 2019 unterscheidet sich nur unwesentlich von seinem Vorgänger.
Er steht schick da, der Ferrari SF 90 ...
... von der Nase bis zum Heck.
Sebastian Vettel, links, strahlt beim Anblick seines neuen, schnittigen Babys.
Ferraris neuer Teamchef Mattia Binotti, Mitte, lauscht den Ausführungen Vettels während der Präsentation des Autos in Maranello. Der begabte Monegasse Charles Leclerc, Zweiter von links, kam von Sauber und ersetzt an Vettels Seite in der Saison 2019 Kimi Räikkönen. Räikkönen wiederum ersetzt bei Sauber, das im Werksteam Alfa Romeo aufgegangen ist, Leclerc.
Die beiden Fahrer, Charles Leclerc, Zweiter von links, und Sebastian Vettel, Zweiter von rechts, sind vom neuen Ferrari SF 90 begeistert. Vettel bekam seinen ersten 2015 ausgehändigt.
Endlich ein Roter: Sebastian Vettel, rechts, posiert Ende Januar 2015 stolz neben seinen neuen Auto und neben seinem Teamkollegen Kimi Räikkönen.
Der Ferrari SF15-T muss sich - wie jedes Jahr - auch 2015 zunächst auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona bewähren. Vettel, der seinen Autos immer Spitznamen gibt, tauft seinen ersten Renn-Ferrari Eva.
Pause in Sotschi während des Grand Prix von Russland: Sebastian Vettel wird hinter Lewis Hamilton im Mercedes Zweiter.
Im Fürstentum Monaco ist 2015 Nico Rosberg im Mercedes schneller als Vettel. Immerhin: deutscher Doppelsieg.
Auf einem anderen Traditionskurs der Formel 1, im englischen Silverstone, platzieren sich gleich beide Mercedes, der von Lewis Hamilton pilotierte und jener Nico Rosbergs, vor Sebastian Vettel. So lautet am Ende der Saison auch der Endstand in der Fahrerwertung: Hamilton wird vor Rosberg Weltmeister, Vettel in seinem ersten Ferrari-Jahr Dritter.
Dann kommt 2016. Ein neuer Anlauf.
Vettels neuer Dienstwagen, er nennt sich ab Werk SF16-H, sieht 2016 ohne Fahrer und Fahrerfahrung so aus. Vettel gibt ihm den Namen Margherita.
Am Ende der Saison, beim Rennen in Abu Dhabi in den Verienigten Arabischen Emiraten, sieht der Wagen dann so aus. Sebastian Vettel beendet den Lauf auf dem Podeste, geschlagen von den üblichen Verdächtigen: Lewis Hamilton und Nico Rosberg. Zum WM-Titel darf Vettel seinem Landsmann Rosberg gratulieren. Er selbst wird Vierter der Gesamtwertung.
Und 2017? Vettel unternimmt seinen dritten Versuch, mit dem roten Rennen die silberne Fraktion zu schlagen.
Sebastian Vettel lässt den Ferrari SF70-H, alias Gina, fliegen. In Silverstone wirbelt er - Nomen est Omen - Steinchen auf. Beim Grossen Preis von Grossbritannien aber fällt Vettel trotzdem von Startplatz drei auf Rang sieben im Ziel zurück.