Geht es nach Liberty Media, steht die Rolle der Grid Girls in der Formel 1 auf dem Prüfstand. Geschäftsführer Ross Brawn will mit Zweiflern und Traditionalisten ins Gespräch kommen. Es wird diskutiert, ob die Tradition des Grid Girls noch zeitgemäss ist.

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Der Formel-1-Besitzer Liberty Media denkt über die Abschaffung der sogenannten Grid Girls nach. Sport-Geschäftsführer Ross Brawn sagte der BBC, dass der Einsatz von weiblichen Werbemodellen ein "heikles Thema" sei, das "unter genauer Beobachtung" stehe.

"Wir versuchen, alle Parteien zu respektieren", sagte der Brite. Es gebe viele Leute, die die Tradition der Grid Girls respektieren, und es gebe Leute, die meinen, dass sie etwas veraltet sei. "Also sprechen wir das an."

Sind Grid Girls noch zeitgemäss?

Auch Formel-1-Chef Chase Carey äusserte sich dahingehend, dass man "so viele Standpunkte wie möglich zusammentragen und dann die richtige Entscheidung für die Zukunft des Sports" treffen müsse, wie "Spiegel Online" berichtet. Man will sowohl die Teams als auch die Fanbasis einbeziehen.

Grid Girls gehören seit Jahrzehnten zu den Formel-1-Rennen. Die jungen Frauen dienen Werbemassnahmen und tragen meist das Outfit eines Sponsors. Unter anderem stehen sie bei der Startaufstellung und halten die Schilder mit den Namen der Fahrer hoch.

Sebastian Vettel gefallen keine Grid Boys

Mittlerweile wird darüber diskutiert, ob der Einsatz von Grid Girls noch zeitgemäss ist. Bei einigen Rennen wurden bereits Grid Boys und Kinder eingesetzt.

In Monaco kritisierte Sebastian Vettel diese Praxis: "Das Auto zu parken und auf den Hintern von einem George oder Dave zu gucken, das hat mir nicht gefallen", sagte Vettel damals.

(dpa/sh)© dpa

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