20 Jahre Thomas Müller beim FCB: Das sind seine besten Sprüche

Am 1. Juli 2000, vor genau 20 Jahren, wechselte Thomas Müller vom TSV Pähl in die Jugend des FC Bayern und startete dort eine Weltkarriere. Neben seinen Qualitäten als Titelsammler, Torjäger und Vorlagengeber ist der Weltmeister von 2014 vor allem auch für seine Spassvogel-Mentalität und seine Sprüche bekannt. Eine Auswahl.

"Den habe ich ausnahmsweise mal so getroffen wie ich wollte - geht also auch!" (Nach seinem Tor zum 1:0 gegen die USA bei der WM 2014)
"We have a big breast." (Auf die Frage eines russischen Reporters, was die Stärke des FC Bayern ausmache)
"Es war schon wie in einer Grillbude. Da merkt man erstmal was für ein faszinierendes Gebilde so ein Kaktus ist, da nicht einzugehen." (Nach dem WM-Viertelfinale gegen Frankreich über die Temperaturen im Estadio Maracana in Brasilien)
"Wir haben uns den Arsch aufgerissen, haben das Spiel gewonnen und gut ist es. Wenn wir spielen wie die Ballerinas, dann heisst es doch, wir haben keine Typen in der Mannschaft." (Über die Medienkritik nach dem Achtelfinalsieg gegen Algerien bei der WM 2014)
"Der trägt das mit einer Inbrunst – das passt einfach. Wenn ich so etwas tragen würde, würden mich alle fragen, ob jetzt ganzjährig der Fasching ausgebrochen ist." (über den Kleidungsstil von Teamkollege Jerome Boateng, r.)
"So wie wenn man in der Kreisklasse aufsteigt, nur vielleicht ein bisschen gedämpfter." (über die Feierlichkeiten nach dem Sieg in Augsburg, mit sich der FC Bayern am 29. Spieltag der Saison 2017/2018 vorzeitig die 28. Meisterschaft sicherte)
"Ich kann ja nur von mir sprechen, ich weiss ja nicht wie sich die anderen fühlen, die haben natürlich nicht diese Mordserfahrung auf dem Buckel, wie ich mit meinen 23 Jahren." (über seine Nervosität einen Tag vor dem Champions-League-Finale 2013)
"Wir spielen Louis van Löw." (über den Bayern-Block bei der WM 2010 sowie den Einfluss des damaligen Münchner Trainers Louis van Gaal)
"Wo keine Muskeln sind, kannst du dir auch nicht weh tun! Meine Waden sind so dünn, da kann kein Gegner die Knochen treffen, weil man sie so schlecht sieht." (über seine seltenen Verletzungen)
Auf die Frage, ob Deutschland nach dem Sieg gegen Italien nun Europameister 2016 werden will: "Nein, es war immer ganz klar unser Ziel, im Halbfinale auszuscheiden und dementsprechend werden wir auch mit einer laschen Einstellung am Donnerstag in die Partie gehen."
"In Spanien kann man zwar hervorragend essen, aber meine Lieblingsspeise bleibt weiterhin ein Schweinebraten aus Bayern." (über einen möglichen Wechsel zum FC Barcelona)
"Ich bin der Müller ohne Wohlfahrt, ich kenne mich da nicht aus." (auf die Frage, warum er so selten verletzt ist, mit Verweis auf Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt (r.))
"Mexitinien." (Müllers Antwort auf die Frage, welchen Gegner er sich im WM Viertelfinale 2010 wünsche, Mexiko oder Argentinien)
"Wir sind extrem beschissen gestartet, zwischendrin war es okay, dann war es wieder beschissen, dann war es wieder bemüht, und dann war es nochmal beschissen." (Über die 1:3-Niederlage bei Borussia Mönchengladbach in der Saison 2011/2012)
"Des interessiert mi ois ned, der Scheissdreck. Weltmeister samma. Den Pott hamma. Den scheiss goldenen Schuh kannst dir hinter d‘Ohren schmier’n." (Auf die Frage einer kolumbianischen Reporterin nach dem verpassten goldenen Schuh bei der WM 2014.)