• Die Diskussion um den Video-Assistenten in der Bundesliga kommt nicht zur Ruhe.
  • Wieder im Fokus: Schiedsrichter Tobias Stieler.
  • Dieses Mal fungierte der 40-Jährige allerdings nicht als Video-Referee, sondern als Unparteiischer auf dem Platz.

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Und wieder stand Tobias Stieler im Mittelpunkt einer Schiedsrichter-Debatte. Am Samstag fungierte der 40-Jährige jedoch nicht als Video-Referee im Kölner Keller, sondern leitete als Unparteiischer die Bundesliga-Partie zwischen der SpVgg Greuther Fürth und Borussia Mönchengladbach. Nachdem Fürths Timothy Tillmann Gegenspieler Stefan Lainer Mitte der ersten Halbzeit im Strafraum gefoult hatte, liess Stieler zunächst weiterlaufen.

Erst rund drei Minuten später lief Stieler auf Hinweis des Kölner Kellers an die Seitenlinie, um sich die Szene noch einmal anzusehen. Er korrigierte schliesslich seine Entscheidung und zeigte auf den Punkt. Bei Fürths Sportchef Rachid Azzouzi sorgte dieser Vorgang im Nachgang für reichlich Irritationen. Stieler sei sich doch sicher gewesen, dass er nicht raus muss, monierte Azzouzi, der keine klare Fehlentscheidung erkannt haben wollte.

Kurios: Stieler war am Mittwoch Videoschiedsrichter beim Bundesligaheimspiel des FC Augsburg gegen Mainz 05 gewesen. Dabei hatte er Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck jedoch nicht auf einen zu Unrecht gepfiffenen Elfmeter aufmerksam gemacht. Es entbrannte - wieder einmal - eine Debatte über die Sinnhaftigkeit des Videoassistenten. "Was machen die da in Köln?", empörte sich der Mainzer Trainer Bo Svensson.  © dpa