Arjen Robben hat den FC Bayern im Spiel gegen 1899 Hoffenheim als Kapitän aufs Feld geführt - und eine seiner wichtigsten Aufgaben direkt mal verschlafen. Schiedsrichter und Gegner nahmen es mit Humor.

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Manuel Neuer verletzt und Thomas Müller auf der Bank: In der Bundesliga-Partie des FC Bayern gegen 1899 Hoffenheim wurde Arjen Robben die Ehre zuteil, die Münchner als Kapitän auf den Platz zu führen.

Doch dem Niederländer war offenbar nicht mehr bewusst, welche Aufgaben ein Spieler in dieser Funktion zu erfüllen hat.

Und so verpennte Robben vor dem Anpfiff einfach mal die Platzwahl. Schiedsrichter Manuel Gräfe und 1899-Kapitän Kevin Vogt warteten mehr als eine Minute auf den Niederländer, der erst von Mannschaftskollege Kingsley Coman auf seinen Lapsus aufmerksam gemacht wurde.

Robben: Nicht mehr gewohnt, Kapitän zu sein

Robben joggte dann mit einem Lächeln im Gesicht zur Platzwahl und erklärte seinen Fauxpas damit, dass er es nicht mehr gewohnt sei, Kapitän zu sein und einfach Fussball spielen wolle.

Auch das Unparteiischengespann sowie TSG-Profi Kevin Vogt nahmen Robbens Verspätung mit Humor.

Seine Aufgaben als Bayern-Profi erfüllte Robben beim 5:2-Sieg dafür mit Bravour und bereitete zwei Treffer vor. Da sei ihm - aus Bayern-Sicht betrachtet - seine Schlafmützigkeit vor Spielbeginn verziehen. (tfr)

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