Gleich vier Vereine machen sich einem Medienbericht zufolge Hoffnungen, Thomas Müller vom FC Bayern München zu verpflichten. Darunter ist neben Juventus Turin, den Londoner Klubs Chelsea und Arsenal auch der von Jürgen Klopp trainierte FC Liverpool.

Der FC Bayern ohne Thomas Müller? Eigentlich undenkbar. Dennoch glauben gleich vier europäische Top-Klubs daran, den Weltmeister von einem Wechsel überzeugen zu können.

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Die "Sport Bild" berichtet, dass Juventus Turin, der FC Chelsea, der FC Arsenal und der FC Liverpool an einer Verpflichtung des 27-Jährigen, der bei den Bayern noch bis zum Sommer 2021 unter Vertrag steht, interessiert sein sollen.

Liverpool-Trainer Jürgen Klopp soll demnach mehrfach intern betont haben, wie gerne er Müller im Reds-Trikot sehen würde und die Klub-Verantwortlichen darum gebeten haben, wegen eines Wechsels vorzufühlen.

James-Transfer macht interessierten Vereinen Hoffnung

Durch den Transfer von James Rodriguez, der für zwei Jahre von Real Madrid an die Bayern ausgeliehen wird, glauben die interessierten Vereine demnach daran, Müller von einem Wechsel überzeugen zu können.

Schliesslich ist James' Wunschposition die Rolle hinter Sturmspitze Robert Lewandowski - die Position also, die Müller bei den Münchnern in den vergangenen Jahren so oft bekleidete.

Rummenigge: "Thomas ist immer noch unverkäuflich"

Ein Transfer des Münchner Urgesteins ist dennoch unwahrscheinlich. Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge machte in der "Sport Bild" deutlich: "Thomas ist immer noch unverkäuflich, weil er perfekt zum FC Bayern passt. Darüber gibt es gar keine Diskussion."

Rummenigge erhöht gleichzeitig den Druck auf den einst Unantastbaren: "Aber Thomas als auch wir sind uns in der Bewertung der letzten Saison einig: Es war keine gute. Aber das ist auch kein Problem. Thomas weiss auch, dass er da ein Stück mehr bringen muss."

Auch Ex-Sportvorstand Matthias Sammer macht sich für Müller stark. "Für mich ist Thomas Müller - mit dem ein oder anderen Spieler auch - die Seele und die Zukunft des FC Bayern. Und das sollte auch der Klub verstehen", sagte Sammer in einem Eurosport-Interview. (tfr)

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