Franck Ribéry, Arjen Robben und Christian Pulisic: Diese Stars verlassen die Bundesliga

Auch nach der Saison 2018/2019 verlassen wieder einige Spieler die Bundesliga. Wie geht es für sie weiter? Die prominentesten Abgänge zum Durchklicken.

Es ist die zwölfte und letzte Saison für Frank Ribéry beim FC Bayern. Lange kämpfte der französische Flügelspieler um einen neuen Vertrag, doch beim deutschen Rekordmeister möchte man den Umbruch vollziehen - aus alt wird jung. Wie geht's also für Ribéry weiter? So viel ist sicher: In der Bundesliga bleibt er nicht.
Nach fünf Jahren Borussia Dortmund verlässt Christian Pulisic das Ruhrgebiet und die Bundesliga. Der 22-jährige US-Amerikaner läuft ab der kommenden Saison für den FC Chelsea in der Premier League auf. Dafür überwiesen die Londoner kolportierte 64 Millionen Euro nach Dortmund.
Kevin Trapp kam vergangenen Sommer aus Paris - und kehrt nun wieder zurück. Der Torwart besitzt bei Eintracht Frankfurt lediglich einen Leihvertrag über ein Jahr. Sein Vertrag beim französischen Serienmeister PSG läuft bis zum 30. Juni 2020. Wie es für ihn nach seiner Paris-Rückkehr weitergeht, ist derzeit unklar.
Reiss Nelson sorgte in der Bundesliga-Hinrunde für mächtig Aufsehen. Der 19 Jahre alte Stürmer erzielte für die TSG Hoffenheim sechs Treffer und bereitete ein Tor vor. In der Rückrunde kam die Leihgabe vom FC Arsenal jedoch auf nur noch einen weiteren Treffer. Und dabei bleibt es vorerst im Hoffenheim-Trikot: In London besitzt Nelson einen Vertrag bis zum Sommer 2022.
André Schürrle wurde vor Saisonbeginn für zwei Jahre von Borussia Dortmund an den FC Fulhalm ausgeliehen. Die Londoner stiegen aus der Premier League ab, sodass der Vertrag des Flügelspielers unwirksam wurde und er frühzeitig nach Dortmund zurückkehren muss. Doch Schürrle selbst möchte laut der "Sport Bild" lieber auf der Insel bleiben - und auch der BVB ihn nicht haben.
René Adlers letztes Spiel als Fussball-Profi liegt bereits mehr als ein Jahr zurück. Es war der 29. April 2018. Erst jetzt gab der Torwart von Mainz 05 sein Karriereende aufgrund einer schweren Knie-Verletzung bekannt. "Das Vertrauen in den Körper ist einfach nicht mehr da, es macht deshalb keinen Sinn mehr, darum höre ich nun auf", sagte Adler Anfang Mai dem "Stern".
James Rodriguez, für zwei Jahre von Real Madrid ausgeliehen, wurde beim FC Bayern einfach nicht glücklich. Wettbewerbsübergreifend 35 Torbeteiligungen in zwei Spielzeiten sind den Bayern-Verantwortlichen zu wenig, um den Kolumbianer fest zu verpflichten. Zumal der Mittelfeldspieler unter Trainer Niko Kovac kaum eine Rolle spielt.
Arjen Robben und der FC Bayern gehen nach Saisonende getrennte Wege. Ob der Niederländer mit seinen 35 Jahren noch weiterkickt oder seine Karriere beendet, ist noch nicht entschieden, wie er dem "Kicker" sagte. Macht der Niederländer weiter, wird es wohl nicht in der Bundesliga sein: "Es gibt so viele Optionen, Europa, ausserhalb von Europa."
Paul Verhaegh und der VfL Wolfsburg trennten sich Ende April. Der Vertrag des Verteidigers wäre ohnehin zum Saisonende ausgelaufen. In Deutschland bleibt der Niederländer eher nicht. "Ich kann mir sehr gut vorstellen, noch mal in meiner Heimat zu spielen", sagte er vor einigen Wochen.
Nach zwölf (!) Jahren verlässt Fabian Lustenberger Hertha BSC. Den Schweizer zieht es in die Heimat zu den Young Boys Bern. Für die Hertha kam der defensive Mittelfeldspieler auf wettbewerbsübergreifend 307 Spiele bei fünf Toren und acht Vorlagen. Gegen Leverkusen am 34. Spieltag gibt "Lusti" seinen Abschied.
Ebenfalls die Hauptstadt verlässt Marko Grujic (Mitte). Der Mittelfeldpsieler kam vor Saisonbeginn für eine einjährige Leihe von Jürgen Klopps FC Liverpool. Der deutsche Trainer versprach sich von Grujic in Berlin viel Einsatzzeit - und behielt recht. Bei 21 Bundesliga-Einsätzen sammelte er sechs Scorer-Punkte.
Eine der Überraschungen dieser Saison: Dodi Lukebakio, Topstürmer von Fortuna Düsseldorf. Sein Stern ging am 12. Spieltag beim 3:3 in München auf, als die Leihgabe vom FC Watford den Bayern drei Buden einschenkte. Für den Stürmer geht es zurück nach England.
Rafinha fällt, wie auch Arjen Robben und Franck Ribéry, dem Bayern-Umbruch zum Opfer. Der 33 Jahre alte Rechtsverteidiger verlässt die Münchner nach acht Jahren wohl in Richtung eines anderen europäischen Top-Klubs. Der Brasilianer bestätigte mehrere Angebote.