"Wenn es läuft, dann lässt man es halt laufen" - Die besten Sprüche der Saison

Auch zum Ende der Saison 2019/20 haben sich wieder zahlreiche Sprüche und Zitate der Protagonisten angesammelt. Wir haben die besten gesammelt. Mit dabei: Thomas Müller, Bruno Labbadia, Christoph Kramer und Christian Streich.

"Bei uns fallen eben mehr Tore als bei anderen. Hinten, aber auch vorne. Das zeichnet uns aus." (Geschäftsführer Martin Przondziono vom SC Paderborn am 1. Spieltag)
"Ich habe letzte Saison noch in der 3. Liga gespielt. Ich dachte: Da kommt keiner mehr." (Streli Mamba (r.) vom SC Paderborn, der am 2. Spieltag beim 1:3 gegen den SC Freiburg allein auf das gegnerische Tor zulief und dann im letzten Moment noch von einem Verteidiger gestoppt wurde)
"Ich habe gesehen: Tor. Da habe ich mich gefreut. Dann habe ich gesehen: Kein Tor. Dann war scheisse." (Davie Selke von Hertha BSC, dem am 5. Spieltag ein Tor nach Abseitsstellung im Spiel gegen den SC Paderborn aberkannt wurde)
"Wenn ich mir vorstellen würde: DFB-Präsident, sieben Millionen Mitglieder. Ich würde sofort in den Keller runterrennen." (Freiburgs Trainer Christian Streich am 5. Spieltag vor der Wahl von Fritz Keller zum DFB-Chef über dessen künftige Verantwortung)
"Ich habe noch 500 Euro offen, weil ich ständig meine Regenjacke auf dem Platz liegen lasse. Wenn ich da jetzt auch noch zahlen muss, muss ich einen Zweitjob annehmen." (Julian Nagelsmann (r.), Trainer von RB Leipzig, auf die Frage, ob er nach seiner Gelben Karte im Spiel gegen Schalke am 6. Spieltag eine Strafzahlung wegen Meckerns in die Mannschaftskasse zahlen muss)
"Gefehlt hat das Tor. Wie so oft, wenn man keins schiesst." (Christoph Kramer von Borussia Mönchengladbach nach dem 0:1 bei Borussia Dortmund am 8. Spieltag)
"Das ist eine Meldung im Jahrhundertbuch. Am 7. Dezember 2019 stand der SC Freiburg am 14. Spieltag mal, weil das ist ja Fakt, vor Bayern. Das ist schön für eine historische Nachbetrachtung." (Christian Streich am 14. Spieltag nach dem 1:0 gegen den VfL Wolfsburg über den Tabellenstand in der Fussball-Bundesliga)
"Dass man bei einem 5:0 als Offensivspieler auch bei ein oder zwei Toren seine Füsse im Spiel haben sollte, ist auch klar." (Bayern-Torschütze Thomas Müller zu seiner guten Leistung gegen Schalke am 19. Spieltag)
"Ich muss eben aufs Handy gucken. Man weiss nie." (Herthas Dedryck Boyata am 22. Spieltag auf die Frage, ob er schon Vater geworden sei)
"Ich habe es lieber, dass wir so verlieren, als wenn wir alle Kacka in der Hose haben so wie gegen Freiburg." (Der Augsburger Jeffrey Gouweleeuw nach der 2:3-Niederlage gegen Mönchengladbach am 24. Spieltag)
"Ich habe leider zehn Kilo zu viel, um selbst auf den Platz zu gehen." (Trainer Florian Kohfeldt auf die Frage, wie schwer es ist, während der Partie Einfluss auf die Mannschaft zu nehmen, nachdem Werder am 25. Spieltag eine 2:0-Führung beim 2:2 auswärts gegen Hertha BSC verspielt hatte)
"In meinem Herzen ist immer Emotion." (Herthas neuer Trainer Bruno Labbadia nach dem ersten Geisterspiel am 26. Spieltag)
"Das ging schnell und sah sicherlich lustig aus. Ich musste selber ein bisschen lachen. Es ist passiert, was soll man machen. Es war sicherlich eines meiner schönsten Eigentore - und hoffentlich das letzte." (Eintracht Frankfurts Doppel-Torschütze Martin Hinteregger nach seinem Eigentor im Spiel gegen Bayern München am 27. Spieltag)
"Ich habe die Mannschaft ausgebildet, insofern wäre es schlimm, wenn sie gar nichts können." (Leipzigs Coach Julian Nagelsmann (in weiss) nach dem 2:0-Sieg am 31. Spieltag über eine wiedererstarkte TSG 1899 Hoffenheim, die er von 2016 bis 2019 trainierte)
"Wir haben zwischendurch geschwächelt, da haben es die Konkurrenten ein bisschen verpasst, davonzuziehen. Und als Hansi das Ruder übernommen hat, hat er das Schiff sehr schnell wieder auf Fahrt gebracht." (Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge (2.v.r.) im TV-Sender Sky nach dem 1:0-Sieg bei Werder Bremen und dem achten Meistertitel in Serie über Trainer Hansi Flick)