Um ein Tor hat Pierre-Emerick Aubameyang von Borussia Dortmund den Bayern-Stürmer Robert Lewandowski in der Torschützenliste auf Platz zwei verdrängt. Die Enttäuschung sass tief beim polnischen Nationalspieler. Nun trat sein Berater Maik Barthel gegen den FC Bayern nach.

Am letzten Spieltag hat Robert Lewandowski die Torjäger-Kanone noch verspielt, traf selbst gegen den SC Freiburg nicht, während Pierre-Emerick Aubameyang gleich doppelt einnetzte.

Mit 31 Treffern hatte BVB-Angreifer Aubameyang die Torjägerkrone geholt.

Davon zeigte sich der polnische Stürmer des FC Bayern tief enttäuscht. Im Interview mit der polnischen "Super Express" machte er kurz nach Saisonende seinen Mitspielern Vorwürfe und beschwerte sich über mangelnde Unterstützung.

"Vielleicht, weil ich nicht wirklich zufrieden damit war, wie mein Team mir geholfen hat. Ich war verärgert. Und ich war enttäuscht von der Einstellung des Teams. Das war direkt nach dem Spiel mein Gefühl", wird er dort zitiert.

Berater von Robert Lewandowski legt nach

Nun legt sein Berater Maik Barthel nach. Im "Kicker" sagte er: Robert "war sowas von enttäuscht, wie ich ihn noch nie erlebt habe."

Auch weil er während der Saison immer wieder mit Schmerzen gespielt hatte, hätte er sich mehr "proaktive" Unterstützung gewünscht.

Auch Trainer Carlo Ancelotti bekommt sein Fett weg. "Wie mir Robert erzählt hat, gab es keine Unterstützung und keinen Appell des Trainers, Robert im letzten Spiel zu unterstützen, um Torschützenkönig zu werden."

Robert Lewandowski sei 2014 vor allem wegen der Aussicht auf den Champions-League-Titel zum FC Bayern gewechselt. Er verfolge die aktuelle Personalpolitik der Münchner mit Interesse.

(sh/cai)

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