• Erstmals seit 22 Jahren ist der SC Freiburg Tabellenführer der Bundesliga - dank eines Sieges gegen Leverkusen.
  • Der FC Bayern kam im Spitzenspiel beim 1. FC Union Berlin unterdessen nicht über ein Unentschieden hinaus.

Mehr aktuelle News zur Bundesliga finden Sie hier

Historische Tabellenführung für den SC Freiburg: Durch den 3:2(0:1)-Sieg bei der Werkself wird der SC erst zum zweiten Mal in 23 Bundesliga-Jahren einen Spieltag als Tabellenführer beenden. Beim ersten Mal im Jahr 2000 standen die Badener nach dem ersten Spieltag an der Spitze, nun am fünften quasi so spät wie nie.

In Nationalspieler Matthias Ginter (48. Minute), Michael Gregoritsch mit seinem schon dritten Saisontor (51.) und Ritsu Doan (72.) drehten nach schwacher erster Halbzeit drei Neuzugänge die Partie für das Team von Trainer Christian Streich und sorgten für den dritten Sieg im dritten Auswärtsspiel.

Bayer kassierte dagegen bei der dritten Heimaufgabe die dritte Niederlage, insgesamt die fünfte im sechsten Pflichtspiel, und steckt vor dem Auftakt der Champions League am Mittwoch beim FC Brügge weiter in der Krise. Dabei hatte es nach dem ersten Pflichtspiel-Tor von Ex-Nationalspieler Kerem Demirbay seit genau elf Monaten (16.) zunächst so ausgesehen, als könnte Leverkusen nach dem erlösenden 3:0 in Mainz den nächsten Schritt aus der Krise gehen.

Doch am Ende nutzte nicht mal der erste Saisontreffer von Torjäger Patrik Schick etwas (65.). Der Tscheche hatte eine Flanke des da erst vier Minuten in der Bundesliga spielenden Callum Hudson-Odoi eingeköpft.

Union Berlin krallt sich Punkt gegen FC Bayern

Der FC Bayern kam im Spitzenspiel beim 1. FC Union Berlin unterdessen nicht über ein 1:1 (1:1) hinaus. Sheraldo Becker sorgte in der zwölften Minute per Direktabnahme nach einem Freistoss für die Berliner Führung, Joshua Kimmich (15.) erzielte schnell den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit verflachte die Partie ein wenig, beide Teams hatten Mühe, sich zwingende Torchancen herauszuspielen.

In Wolfsburg brachte derweil Lukas Nmecha (2.) den VfL nach Vorlage von Bartol Franjić früh in Führung. Doch Dejan Ljubicic (22.) und Wolfsburgs Paulo Otávio (32.) per Eigentor drehten die Partie zugunsten des FC. Florian Kainz (45.+2) legte sogar noch nach. Lukas Nmecha (79.) machte die Partie kurzzeitig wieder spannend, ehe Sargis Adamyan (81.) mit dem 4:2 für die Entscheidung sorgte.

Schalke 04 und der VfB Stuttgart müssen weiter auf den ersten Sieg in der laufenden Saison warten. Chris Führich (18.) erzielte für den VfB Stuttgart das 1:0, Simon Terodde (21.) traf dann aber nur wenige Minuten später für Schalke. Der VfB musste die letzten 20 Minuten mit zehn Spielern weitermachen: Josha Vagnoman sah Gelb-Rot (67.).

Die in der vergangenen Saison so starken Bochumer stecken derweil weiter in einem Tief. Das Team von Trainer Thomas Reis kämpfte gegen Aufsteiger Werder Bremen leidenschaftlich, hatte vorne aber kein Glück. Die Bremer besiegten den VfL am Samstag mit 2:0 (0:0). Füllkrug traf in der 86. Minute per Kopf und in der Nachspielzeit per Foulelfmeter (90.+2). (dpa)  © dpa

Sadio Mané
Bildergalerie starten

Willkommen Mané, leb wohl Haaland! Die Transfers der Bundesligisten

Die Bundesliga-Saison 2022/23 hat begonnen und das Transferfenster ist geschlossen. Während einige neue Gesichter in Deutschlands höchster Spielklasse zu sehen sind, haben sich einige weitere verabschiedet. Die Transfers der Bundesligisten im Überblick.