• Der VfL Wolfsburg meldet sich nach der Klatsche in Dortmund eindrucksvoll zurück.
  • Die Wölfe schlagen den FSV Mainz 05 mit 5:0 und machen damit einen riesigen Schritt in Richtung Klassenerhalt.

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Mit einem Schützenfest raus aus dem Abstiegskampf: Der VfL Wolfsburg hat mit seinem höchsten Saisonsieg die letzten Zweifel am Bundesliga-Klassenerhalt beseitigt. Begünstigt von einer 67-minütigen Überzahl deklassierten die Niedersachsen den FSV Mainz 05 mit 5:0 (5:0), verbesserten sich auf den zwölften Tabellenplatz und legten neun Punkte zwischen sich und Relegationsrang 16.

Den grössten Anteil am völlig ungefährdeten Erfolg hatte Max Kruse mit einem Dreierpack. Der Ex-Nationalspieler, noch vor sechs Tagen bei der 1:6-Schlappe bei Borussia Dortmund nahezu ein Totalausfall, traf in der 24. Minute per Foulelfmeter sowie in der 35. Minute und in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Vor dem Seitenwechsel war auch Jonas Wind zweimal erfolgreich (8. und 42.).

Nach nervösem Beginn gab die frühe Führung den Platzherren Halt. VfL-Kapitän Koen Casteels verhinderte per Fussabwehr gegen Jonathan Burkardt den Mainzer Ausgleich (15,), danach tauchten die Gäste völlig ab. Und mussten ab der 23. Minute mit nur noch neun Feldspielern auskommen: Niklas Tauer sah nach Videobeweis die Rote Karte, es war bereits der vierte Mainzer Platzverweis in der laufenden Spielzeit.

Fünfte Niederlage in Folge für Mainz

Schon zu diesem frühen Zeitpunkt war die einseitige Partie praktisch entschieden, die fünfte Niederlage hintereinander für die Mannschaft von Trainer Bo Svensson besiegelt. Oft stand der Coach minutenlang regungslos am Spielfeldrand und schien das Geschehen kaum begreifen zu können. Trotz dieser Pleite behauptete sein Team vor 19.055 Zuschauern aber den neunten Tabellenplatz.

Auch nach der höchsten Halbzeitführung in ihrer 25-jährigen Bundesliga-Geschichte liessen die Norddeutschen auch zu Beginn der zweiten 45 Minuten nicht locker, ohne zunächst weitere klare Einschussmöglichkeiten herausspielen zu können. Mit viel Laufarbeit gelang es den Mainzern, sich zumindest phasenweise aus der Wolfsburger Umklammerung zu befreien. In der Offensive allerdings fand Mainz praktisch nicht mehr statt.

So konnte es sich VfL-Coach Florian Kohfeldt leisten, nach einer guten Stunde seinen Toptorjäger Lukas Nmecha vom Feld zu nehmen. Der Nationalspieler hatte mit viel Engagement und weiten Wegen viele Lücken für die beiden Torschützen Kruse und Wind gerissen. (afp/fra)