• Bayer Leverkusen festigt in der Bundesliga Platz drei.
  • Der SC Freiburg ist vorerst Vierter und mittendrin im Rennen um die Champions League.
  • An die dramatische Situation in der Ukraine wird auch in den Stadien erinnert.

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Unter dem Eindruck des Kriegs in der Ukraine haben die Bundesliga-Clubs mit Schweigeminuten ihre Solidarität mit der ukrainischen Bevölkerung ausgedrückt. Begleitet von weiteren Aktionen spielte sich Bayer Leverkusen durch ein 3:0 (1:0) gegen Arminia Bielefeld auf dem dritten Tabellenplatz fest. Der SC Freiburg bleibt nach dem 3:0 (1:0) gegen Hertha BSC mittendrin im Rennen um einen Champions-League-Platz. Der 1. FC Union Berlin ist durch ein 3:1 (1:0) gegen den FSV Mainz 05 in Europa-League-Reichweite.

Der 1. FC Köln verpasste den Sprung auf Platz sechs nach einem 1:1 (0:0) bei Schlusslicht SpVgg Greuther Fürth. Borussia Mönchengladbach kam nach Rückstand noch zu einem 2:2 (1:2) gegen den VfL Wolfsburg.

Krieg in der Ukraine allgegenwärtig

In den Stadien wurde auf verschiedene Art und Weise an die dramatische Situation in der Ukraine nach der Invasion Russlands erinnert. In Fürth hielten beide Mannschaft ein Banner hoch mit der Aufschrift: "STOP WAR. WIR GEGEN KRIEG." Union spielte vor dem Anpfiff fast ausschliesslich Musik mit Krieg- und Friedensbezug.

Für Bayer trafen Lucas Alario (30.) und Moussa Diaby (57./81.). Der Leverkusener Club hatte vor dem Anpfiff auf das Abspielen von Karnevalsmusik verzichtet, im Stadion waren für einen Karnevalssamstag auffallend wenig Menschen im Kostüm zu sehen.

Dramatische Schlussphase zwischen Gladbach und Wolfsburg

Jonas Wind (6.) brachte Wolfsburg in Mönchengladbach in Führung. Sebastiaan Bornauw (33.) legte nach, ehe Marcus Thuram (42.) noch vor der Pause der Anschlusstreffer gelangt. Breel Embolo (82.) sorgte für den Ausgleich. Marcus Thuram (42.) traf zudem für Borussia. In der Nachspielzeit jubelte Gladbach über den vermeintlichen Siegtreffer, der nach Videobeweis aber nicht zählte.

Union war nach dem Tor von Genki Haraguchi (8.) früh im Vorteil. Es war der erste Treffer der Berliner nach 283 Minuten Torflaute in der Bundesliga. Sheraldo Becker (56.) und Taiwo Awoniyi (75.) trafen nach der Pause. Das Mainzer Tor von Delano Burgzorg (90.) kam zu spät.

Die Hertha geriet nach dem Foulelfmeter-Tor von Freiburgs Vincenzo Grifo (12.) in Rückstand. Kevin Schade (83.) machte das zweite, Lucas Höler (86.) das dritte SC-Tor. Köln ging in Fürth durch den Treffer von Florian Kainz (53.) erst in der zweiten Halbzeit in Führung, Sebastian Griesbeck (69.) gelang der Ausgleich.  © dpa