Die Rückkehr von Nationalspieler Timo Werner zum Fussball-Bundesligisten RB Leipzig steht kurz bevor.

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Nach Informationen des TV-Senders Sky wird eine Einigung der Sachsen mit Werners derzeitigem Klub FC Chelsea in der kommenden Woche erwartet. In den vergangenen Tagen hätte es positive Entwicklungen in dieser Frage gegeben, hiess es am Sonntag. Bei Chelseas Auftaktspiel beim FC Everton (1:0) am Samstag stand Werner angeblich verletzungsbedingt nicht im Kader des Teams von Trainer Thomas Tuchel.

RB hält sich noch bedeckt. "Fix ist grundsätzlich für mich ein Deal, wenn er unterschrieben ist. Ich kann sagen: Wir haben keinen neuen Spieler verpflichtet und nirgendwo etwas unterschrieben", sagte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff am Sonntag bei DAZN. Werner sei "sicherlich ein interessanter Spieler", aber eben auch "noch Spieler des FC Chelsea", ergänzte Mintzlaff.

Deutlich konkreter äusserte sich der Geschäftsführer zur Personalie Angelino, der kurz vor einem Wechsel nach Hoffenheim stehen soll. Man werde wohl "in den nächsten 48 Stunden Vollzug melden können", sagte Mintzlaff, "es sind viele Klubs interessiert, aber Hoffenheim ist mit im Rennen."

Zuvor hatte Trainer Domenico Tedesco in der Werner-Debatte betont: "Wir haben vorn André Silva, der das sehr gut macht. Wir haben Christopher Nkunku vorn, wir haben Alexander Sörloth vorn, der uns flexibler macht. Wenn Yussuf Poulsen zurückkommt, haben wir noch einen Stürmer. So ist unsere Situation."

Werner war 2020 für rund 55 Millionen Euro aus Leipzig zum FC Chelsea gewechselt, nachdem er zuvor von 2016 an sehr erfolgreich bei RB gespielt hatte und zum Nationalspieler wurde. In England war der Angreifer zuletzt häufig nur Reservist. Um seine WM-Teilnahme nicht zu gefährden, will Werner Chelsea verlassen. (dpa)  © dpa