Machtwort von Bayern-Boss Uli Hoeness: Der Verein brauche keine neuen Stars. Zudem nahm er den neuen Bayern-Coach Niko Kovac in die Pflicht.

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Bayern-Präsident Uli Hoeness hat sich erneut gegen weitere Star-Einkäufe bei den Münchnern ausgesprochen und den neuen Trainer Niko Kovac in die Pflicht genommen.

"Wenn ich auch im Fussball immer höre: Jetzt brauchen wir noch den Star und den Star... – nein, ein Trainer ist ein Fussballlehrer, der seinen Spielern etwas lehren muss", sagte Hoeness in einem Interview der "Abendzeitung" (Samstag).

Hoeness hatte grosse Transfers ausgeschlossen

Schon nach dem verlorenen DFB-Pokalfinale hatte Hoeness einen grossen Transfer beim deutschen Fussball-Rekordmeister im Sommer ausgeschlossen und gesagt: "Wir werden nix mehr investieren, sondern werden unsere Spieler dazu bringen, besser zu spielen."

Die Münchner hatten in der abgelaufenen Saison zwar erneut mit grossem Vorsprung den Meistertitel gewonnen, das angestrebte Triple zum Abschied von Trainer Jupp Heynckes aber verpasst. Vor allem das Aus im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid wurmt Hoeness noch immer.

"Als ich das Champions-League-Endspiel gesehen habe, habe ich mir gedacht: Das hätten wir ja wohl auch gewinnen können", sagte der Bayern-Präsident der "AZ" und fügte hinzu, er sei "mit der Bilanz im Fussball mehr als zufrieden, das lasse ich mir auch nicht nehmen".  © dpa

Lewandowski will die sofortige Freigabe für einen Wechsel, obwohl er noch bis 2021 bei Bayern unter Vertrag steht. Sein Berater will dem FCB helfen, einen Stürmer-Ersatz zu finden, und denkt über einen Stürmer-Tausch nach.