Bei den Sonntagsspielen der ersten Runde des DFB-Pokals hatten die Bundesligisten das bessere Ende für sich. Während RB Leipzig und Augsburg zu kämpfen hatte, feierte Mönchengladbach ein Schützenfest beim Fünftligisten Hastedt. Für die Sensation des Tages sorgte Chemie Leipzig.

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Nur mit Mühe sind die Fussball-Bundesligisten RB Leipzig und FC Augsburg in die zweite Runde des DFB-Pokals eingezogen. Nach zwischenzeitlichem Rückstand setzten sich die Leipziger von Trainer Ralf Rangnick mit 3:1 (0:1) beim Viertligisten Viktoria Köln durch, Augsburg gewann beim ebenfalls drei Klassen tiefer spielenden TSV Steinbach 2:1 (1:0). Die Erstligisten Fortuna Düsseldorf und Hannover 96 gewannen ihre Erstrundenduelle am Sonntag im Schongang, Borussia Mönchengladbach setzte sich gar 11:1 durch.

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Schützenfest der Fohlen

Leipzig lag nach einem Treffer des Kölners Timm Golley (39. Minute) bis zur Pause hinten. Erst nach dem Seitenwechsel drehten Yussuf Poulsen (61.), Emil Forsberg (69.) und Jean-Kevin Augustin (90.+3) die Begegnung. Auch die Augsburger taten sich schwer, siegten bei den Hessen aus Steinbach aber nach Toren von Marco Richter (14.) und André Hahn (65.) doch noch.

Am Sonntagabend dominierte Gladbach beim Bremer Oberligisten BSC Hastedt nach Belieben. Thorgan Hazard (2./Foulelfmeter/42./84.), Alassane Plea (8./50./78.) und Raffael (15./31./66.) trafen jeweils dreifach, Florian Neuhaus (39.) und Jonas Hofmann (56.) machten den höchsten Sieg des Clubs in der DFB-Pokalgeschichte perfekt.

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Köln mit Mühe

Schon vor der Pause sorgte auch Bundesliga-Aufsteiger Fortuna Düsseldorf beim Oberligisten Rot-Weiss Koblenz für klare Verhältnisse. Die Treffer beim nie gefährdeten 5:0 (4:0) erzielten Dodi Lukebakio (9./12.), Marvin Ducksch (32.), Kevin Stöger (44.) und Benito Raman (62.). Ebenso wenig Mühe hatte Hannover 96 beim Drittligisten Karlsruher SC und setzte sich souverän 5:0 (3:0) durch. Die Tore erzielten Kevin Wimmer (17.), Ihlas Bebou (31.), Niclas Füllkrug (41./Foulelfmeter), Takuma Asano (51.) und Hendrik Weydandt (85.).

Zweitligist 1. FC Köln lag beim BFC Dynamo aus der Regionalliga zwar zunächst mit 0:1 zurück, gewann im Berliner Olympiastadion am Ende jedoch noch klar mit 9:1 (4:1). Simon Terodde mit einem Viererpack (21./34./41./75.), Dominick Drexler (44./66.), Marcel Risse (58.), Vincent Koziello (61.) und Louis Schaub (86.) trafen für den FC.

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Chemie Leipzig mit Sensation

Für eine Überraschung sorgte der Fünftligist Chemie Leipzig, der den drei Ligen höher spielenden SSV Jahn Regensburg mit 2:1 (0:1) aus dem Wettbewerb warf. Auch Zweitligist VfL Bochum schied aus und musste sich Regionalligist SC Weiche Flensburg 0:1 (0:1) geschlagen geben.

Der Zweitligist 1. FC Heidenheim gewann beim zwei Klassen tiefer spielenden SSV Jeddeloh II 5:2 (3:0). Ebenso siegte Arminia Bielefeld beim Fünftligisten 1. FC Lok Stendal 5:0 (1:0) und der 1. FC Union Berlin beim Drittligisten Carl Zeiss Jena 4:2 (3:2). Holstein Kiel aus der 2. Bundesliga bezwang Drittligist 1860 München 3:1 (0:1).

Am Samstag waren Titelverteidiger Eintracht Frankfurt beim SSV Ulm 1846 (1:2) und der VfB Stuttgart bei Hansa Rostock (0:2) als bislang einzige Bundesligisten in der ersten Runde gescheitert. (mc/dpa)

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