Was sollte das denn? DFB-Nationalspieler Amin Younes verweigert beim Spiel von Ajax Amsterdam gegen den SC Heerenveen seine eigene Einwechslung.

Eigentlich gilt Amin Younes von Ajax Amsterdam als ein höchst aussichtsreicher Kandidat für Jogi Löws WM-Kader, mit solchen Aktionen macht sich der 24-Jährige beim Bundestrainer aber mit Sicherheit nicht besonders beliebt.

Im Spiel zwischen Ajax und dem FC Heerenveen (4:1) in der niederländischen Eredivisie verweigerte Younes seine eigene Einwechslung.

"Ich wollte Amin für seinen letzten Auftritt und die Trainingsarbeit belohnen, aber kurz vor dem Abpfiff empfand er es als nicht mehr unbedingt nötig", erklärte Amsterdam-Trainer Erik ten Hag dem Sender "Fox Sports". Dieses Verhalten werde Konsequenzen haben. "Natürlich bin ich der Chef. (...) Ich werde darüber noch mit ihm reden. Ich denke, dass er rein muss, wenn ich das will."

Im Video sieht man, wie der Trainer Younes auffordert, sich einwechseln zu lassen und dieser ihn einfach ignoriert:

Ex-Gladbacher Amin Younes verweigert seine Einwechslung

Ob sich der Ex-Gladbacher mit dieser Aktion selbst einen Gefallen getan hat? © DAZN

Younes büsst Stammplatz ein

Es wird spekuliert, dass Younes bei Ajax Amsterdam nicht mehr besonders glücklich ist. Sein Vertrag endet im Sommer. Im Winter hatte der 24-Jährige eigentlich einen Wechsel zum SSC Neapel eingefädelt, nur um den Transfer dann recht plötzlich platzen zu lassen - sehr zum Ärger von Napoli, die mit einer Klage gedroht hatten. Der Deal sei aus persönlichen Gründen nicht zustande gekommen, hatte Younes damals im "De Telegraaf" erklärt.

Nun soll er im Sommer nach Neapel gehen. Angeblich soll Younes aber auch mit einem Wechsel zum FC Bayern kokettieren.

Derzeit hat der deutsche Nationalspieler seinen Stammplatz bei Ajax eingebüsst, kommt gerade mal auf 18 Einsätze. In der Vorsaison war er noch in 48 Partien aufgelaufen. Um doch noch eine Einladung in den WM-Kader zu bekommen, sollte Younes also schleunigst wieder in die Spur finden. (ska)