• Ein stadtbekannter Inter-Ultra ist in Mailand auf offener Strasse erschossen worden.
  • Der 69-Jährige wurde aus dem Hinterhalt von mehreren Schüssen getroffen.

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In der norditalienischen Metropole Mailand ist ein stadtbekannter Fussball-Ultra laut Medienberichten auf offener Strasse erschossen worden. Der 69 Jahre alte Fan von Inter Mailand wurde demnach am Samstagabend in einem Viertel im Westen der Grossstadt von mehreren Schüssen getroffen. Rettungskräfte brachten den Anführer der Ultras von Inter Mailand noch in ein Krankenhaus, konnten jedoch nichts mehr für ihn tun. Den Berichten zufolge handelte es sich um einen Hinterhalt. Wer hinter der Tat steckte, war aber unklar.

Ultras verlassen das Stadion

Der Inter-Fan war mehrfach unter anderem wegen Handels mit Drogen und Raubtaten vorbestraft, wie es in den Medienberichten weiter hiess. Er verbrachte demzufolge insgesamt 26 Jahre hinter Gittern. Nach Fan-Krawallen bei einer Fussballpartie gegen SSC Neapel 2018 bestraften ihn die Behörden mit fünf Jahren Stadionverbot, wogegen er gerichtlich vorging, jedoch in letzter Instanz scheiterte.

Die Bluttat am Samstagabend geschah kurz vor Anpfiff der Serie-A-Partie zwischen Inter Mailand und Sampdoria Genua. Bei dem 3:0-Heimsieg der Nerazzurri verliessen die Ultras während des Spiels die Ränge im Giuseppe-Meazza-Stadion, als die Nachricht vom Tod des Ultras die Runde machte. (dpa/ska)