Granit Xhaka zeigt sich verletzt. Die Buhrufe und Pfiffe, die dem Arsenal-Spieler beim Match gegen Crystal Palace aus den eigenen Fanreihen entgegenhallten, waren für ihn "sehr schmerzhaft". Auf seine Mannschaftskollegen ist jedoch Verlass.

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"Ich habe in meinen Leben immer die Werte Fairplay, Respekt und Loyalität vertreten", sagt Granit Xhaka im Gespräch mit "blick.ch".

Es ist das erste Interview, das der FC-Arsenal-Kicker gibt, nachdem er am 27. Oktober beim Spiel gegen Crystal Palace von den eigenen Fans ausgebuht und ausgepfiffen wurde.

Diesen Moment beschreibt der 27-Jährige jetzt als "sehr schmerzhaft und frustrierend". Für ihn sei die Reaktion mancher Arsenal-Anhänger "noch heute nicht nachvollziehbar". Seine Gegenreaktion – er provozierte den Fanblock und zog anschliessend sein Trikot aus – kostete Xhaka letztlich die Kapitänsbinde.

Team-Kollegen bauen Granit Xhaka wieder auf

Über die vergangene Woche sagt der Fussballspieler: "Es war für mich eine sehr spezielle emotionale Erfahrung." Vor allem die Vehemenz der Anfeindung habe ihn aufgewühlt.

Allein musste der gebürtige Schweizer mit der Situation aber nicht umgehen. Wie er in dem Gespräch weiter berichtet, hätten ihn einige seiner Mannschaftskollegen nach dem Vorfall zuhause besucht. "Das fand ich grossartig", so der Kicker.

"Sie haben mich positiv motiviert, mich nicht unterkriegen zu lassen." Ausserdem hätten sie ihm vor Augen geführt, dass sich zahlreiche Arsenal-Fans weltweit auf seine Seite schlagen würden.

Xhaka schaut jetzt nach vorn. "Für mich ist die letzte Woche abgehakt", sagt er. Er sei bereit für die anstehenden Spiele mit der Schweizer Nationalmannschaft. Am 15. November muss das Team von Trainer Vladimir Petković gegen Georgien ran. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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