• Die Nationalmannschaft erwacht aus dem Winterschlaf.
  • Acht Monate bleiben dem Bundestrainer bis zum WM-Anpfiff in Katar.
  • Viel Zeit ist das nicht - und der Start ins Turnierjahr beginnt mit einigen Personalproblemen.

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Der Start der Fussball-Nationalmannschaft in das WM-Jahr muss zunächst ohne Joshua Kimmich erfolgen. Der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler des FC Bayern München reiste am Montag nicht zum Treffpunkt des DFB-Teams im Teamhotel in Neu-Isenburg, wo sich die DFB-Auswahl auf die anstehenden Länderspiele gegen Israel und in den Niederlanden vorbereitet. Nach Auskunft des DFB erwarten Kimmich und seine Lebensgefährtin in diesen Tagen ihr drittes gemeinsames Kind.

"Jo ist ein absoluter Familienmensch. Die Geburt eines Kindes ist ein ganz besonderer Moment im Leben. Wir hoffen, dass er, wenn alles gut verlaufen ist, dann bald bei uns ist", äusserte Bundestrainer Hansi Flick in der DFB-Mitteilung.

Die Nationalmannschaft bestreitet am Samstag in Sinsheim gegen Israel den ersten Test. Drei Tage später findet der Länderspiel-Klassiker gegen die Niederlande in Amsterdam statt. Ohne Kimmich umfasst der DFB-Kader zunächst noch 24 Akteure.

Kimmich fehlt bereits bei letzten WM-Qualifikationsspielen

Kimmich hatte schon die letzten zwei WM-Qualifikationsspiele im November 2021 verpasst. Damals musste er nach einer Corona-Infektion von Bayern-Kollege Niklas Süle als ungeimpfte Kontaktperson aus dem DFB-Quartier abreisen. Der 64-malige Nationalspieler ist eine feste Grösse in Flicks Planungen für die Weltmeisterschaft Ende des Jahres.

Flick bräuchte Kimmich gerade für den bedeutenden Prüfstein gegen Holland, zumal aus dem starken Bayern-Block schon Niklas Süle (Muskelfaserriss) und Leon Goretzka fehlen, der nach einer längeren Wettkampfpause wegen Knie-Problemen noch nicht wieder gespielt hat. (dpa/ari)  © dpa

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