• Schon Ende März stehen die ersten beiden Länderspiele des Jahres für Bundestrainer Hansi Flick und sein DFB-Team an.
  • Gegner und Spielorte stehen längst fest - allerdings herrscht um die TV-Übertragungen bisher noch grosses Rätselraten.

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Wer überträgt die nächsten beiden Begegnungen der Fussball-Nationalmannschaft? Wenige Wochen vor den ersten Länderspielen seit dem WM-Vorrunden-Aus stehen die übertragenden Sender noch nicht fest. ARD, ZDF und RTL konnten die Frage nach der Aufteilung ebenso wenig beantworten wie der Deutsche Fussball-Bund (DFB).

Die DFB-Auswahl trifft am 25. März in Mainz auf Peru. Am 28. März folgt in Köln das Nachbarschaftsduell mit Belgien. Bis zur Heim-EM im Sommer 2024 hat die Nationalmannschaft nur noch Testspiele zu absolvieren.

Situation ist komplex - Keine Bestätigung von ARD und ZDF

Die Rechtelage bei den Länderspielen ist kompliziert. Bisher gibt es nur einen bestätigten Kontrakt der Europäischen Fussball-Union (UEFA) mit RTL. Der Privatsender übertrug im Vorjahr bereits mehrere Begegnungen. Obwohl es keinen unterzeichneten Vertrag gab, war das Zweite 2022 ebenfalls auf Sendung. Der öffentlich-rechtliche Sender übertrug unter anderem die Begegnungen gegen England und Italien.

Noch immer fehlt eine offizielle Bestätigung von ARD und ZDF zu einer Vereinbarung über die Übertragungsrechte an einem umfangreichen Länderspiel-Paket mit der UEFA und der Agentur CAA Eleven. Dieses beinhaltet auch Partien des DFB-Teams in der Nations League und Testspiele. RTL hatte hingegen bereits im Mai verkündet, bis 2028 den Grossteil der deutschen Länderspiele zu übertragen.

Zu den erworbenen Rechten gehören die Hälfte der Partien in der Nations League, der Qualifikationsspiele für die EM und die WM sowie der Test-Länderspiele. Die andere Hälfte der 60 Begegnungen wollen sich nach dpa-Informationen ARD und ZDF teilen. (fte/dpa)

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