Bei der WM in Russland kommen erstmals technische Mittel wie Mobiltelefone und Tablets zum Einsatz, um während der Spiele Informationen auszutauschen. Bundestrainer Löw wird trotzdem kein Headset tragen.

Weitere News zur WM 2018 in Russland finden Sie hier

Im deutschen Nationalteam werden die Assistenztrainer Marcus Sorg und Thomas Schneider die neuen Kommunikationsmöglichkeiten übernehmen - einen Bundestrainer mit Headset wird es nicht geben.

"Wir haben zum ersten Mal die Möglichkeit, von oben nach unten zu korrespondieren. Das ist ein gutes Tool", erklärte Co-Trainer Sorg.

Infos direkter und schneller zum Trainer

Der 52 Jährige hat schon in den vergangenen Monaten seine neue Rolle getestet und die Spiele in der ersten Halbzeit auf der Tribüne verfolgt. Zur Pause hat er die Beobachtungen an seinen Chef Löw weitergegeben. "Jetzt kann man Informationen noch direkter und schneller dem Trainer zukommen lassen", sagte Sorg.

Noch kennen die DFB-Trainer nicht konkret alle technischen Mittel, die ihnen bei der WM zur Verfügung stehen. Der Informationsfluss aber ist schon klar: Sorg wird als Tribünen-Adler seinen Kollegen Thomas Schneider informieren, der auf der Bank neben Löw sitzt.

Bundestrainer nach wie vor ohne Headset

Die Erkenntnisse sollen dann zu "komprimierten, klaren, einfachen Anweisungen an die Mannschaft" genutzt werden, berichtete Sorg: "Wir werden nach wie vor den Bundestrainer ohne Headset sehen."

Unter diesem Link finden Sie den Spielplan zur WM 2018 in Russland als PDF-Download.

Sie möchten sich bezüglich der Fussball-WM auf dem Laufenden halten? Abonnieren Sie unsere WM-News per WhatsApp: hier gehts zur Anmeldung.  © dpa