• Lothar Matthäus glaubt fest an das Weiterkommen von Deutschland bei der WM 2022.
  • In seiner Kolumne stichelt der Weltmeister von 1990 gegen Flicks Vorgänger Joachim Löw.

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Lothar Matthäus geht fest davon aus, dass die deutsche Fussball-Nationalmannschaft bei der WM in Katar das Achtelfinale erreichen wird. Im Vergleich zum blamablen Vorrunden-Aus vor vier Jahren sei die Situation eine ganz andere, glaubt Matthäus und holt zu einem Seitenhieb auf Flicks Vorgänger Löw aus. "Wir haben Spieler, die damals nicht dabei waren, der Bundestrainer heisst Hansi Flick (57) und nicht Jogi Löw (62). Und Costa Rica ist nicht so stark wie Südkorea", schrieb Matthäus in einer Kolumne für die "Sport Bild". Der 61-Jährige hält auch einen "hohen Sieg" am Donnerstag (20 Uhr MEZ/ARD und MagentaTV und bei uns im Ticker) für möglich, der aus DFB-Sicht nötig wäre, falls Japan gegen Spanien gewinnt. "Unsere Chance weiterzukommen ist wesentlich grösser, als die Gefahr auszuscheiden", meinte Matthäus.

DFB mit mehr Selbstvertrauen

Das 1:1 gegen Spanien habe der deutschen Mannschaft mehr Selbstvertrauen gegeben als das "glückliche 2:1 gegen Schweden" 2018, führte Matthäus aus. "Sie haben jetzt ein gutes Spiel gemacht, sich gesteigert und verdient einen Punkt geholt." Die DFB-Elf habe gegen einen WM-Mitfavoriten ein "starkes Signal" gesendet. "Die deutschen Tugenden, die wir zuletzt etwas vermisst hatten, sind zurück", schrieb der deutsche Rekord-Nationalspieler. (dpa/ska)

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