In der zweiten Drittelpause des Eishockey-Duells in der DEL zwischen den Kölner Haien und den Straubinger Tigers kommt es während eines Interviews auf dem Eis zu einer brandgefährlichen Situation mit der Eismaschine.

"Das gibt's doch gar nicht! UN-FASS-BAR!", meint Telekom-Kommentator Marc Windgassen entsetzt und starrt auf die Szenerie auf dem Eis unterhalb seines Arbeitsplatzes.

Soeben noch hatte er Straubings Profi Stefan Loibl zum 2:3-Zwischenstand der Tigers in Köln interviewt, jetzt sorgt er sich um die Gesundheit seiner beiden Kollegen - Ton- und Kameramann - die das Interview auf dem Eis eingefangen hatten.

Die riesige Eismaschine war rückwärts gefahren, hatte die Loibl und die beiden TV-Männer auf dem Eis übersehen.

Der DEL-Profi hatte die Gefahr aus den Augenwinkeln noch kommen sehen, doch sein "Hey!" kam als Warnung zu spät. Er riss sich das Headset vom Kopf, machte einen Sprung zur Seite und brachte sich damit in Sicherheit.

Das TV-Team stand mit dem Rücken zur Eismaschine und hatte keine Chance - die Männer wurden voll erwischt und aufs Eis geschleudert.

Zum Glück wurden die beiden Telekom-Mitarbeiter nicht ernsthaft verletzt. Die Situation hätte durchaus auch anders ausgehen können.

Für die Tigers aus Straubing gab es übrigens kein sportliches Happy End: Sie verloren die Partie in Köln mit 2:4. (mwo)