Olympia-Exot Pita Taufatofua macht sich nach einem Wirbelsturm in seiner Heimat Tonga Sorgen um seine Familie. Der Sturm war in der Nacht auf Dienstag die Hauptinsel Tongatapu getroffen und schwere Schäden angerichtet.

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Ski-Exot Pita Taufatofua aus Tonga, Fahnenträger bei den Olympischen Winterspielen in Südkorea, sorgt sich nach einem Wirbelsturm in seiner Heimat um seine Familie.

Er wartet noch auf Nachricht von ihr und seinen Freunden. "Solche Sachen relativieren das Leben und das, was im Leben wichtig ist", schrieb der 34-Jährige am Dienstag auf Facebook.

Der Wirbelsturm "Gita" hatte im Pazifikstaat Tonga schwere Schäden angerichtet und unter anderem das Parlamentsgebäude des Inselstaats zerstört. Todesopfer wurden bislang nicht gemeldet.

Der Zyklon war mit Windstössen von mehr als 200 Kilometern pro Stunde in der Nacht auf Dienstag auf die Hauptinsel Tongatapu getroffen.

Vom Taekwondo zum Langlauf

Taufatofua hatte zuerst vor zwei Jahren weltweit für Aufsehen gesorgt, als er beim Einlauf bei den Olympischen Sommerspielen in Rio mit nacktem Oberkörper die Delegation seines Landes anführte.

Damals trat er noch beim Taekwondo an, bevor er zum Skilanglauf umschwenkte. Am Freitag trotzte er in Pyeongchang halbnackt mit eingeölter Brust und im Bastrock als Fahnenträger bei der Eröffnungsfeier der bitteren Kälte.  © dpa

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