Schock im olympischen Halfpipe-Finale der Snowboarder: Der erst 16-jährige Yuto Totsuka stürzte schwer. Die gute Nachricht: Inzwischen gibt es Entwarnung, er ist bei Bewusstsein, hat aber Schmerzen.

Der junge Snowboarder Yuto Totsuka hat beim olympischen Halfpipe-Finale in Pyeongchang für einen Schreckmoment gesorgt.

Der erst 16 Jahre alte Japaner stürzte im zweiten Durchgang schwer. Beim Versuch eines Corkscrew, bei dem sich der Snowboarder unter anderem um die eigene Hüfte dreht, krachte Totsuka mit voller Wucht auf die Kante der Halfpipe und rutschte anschliessend die gesamte Bahn hinunter.

Der 16-jährige Japaner rutscht nach seinem Sturz die Halfpipe hinunter.

Totsuka blieb zunächst benommen in der Eisröhre sitzen, ehe die Rettungskräfte kamen und ihn mit einem Rettungsschlitten unter aufmunterndem Applaus der Zuschauer abtransportierten.

Alle Neuigkeiten zu Olympia

Inzwischen gibt es Entwarnung: Der 16-Jährige sei weiter bei Bewusstsein und mit Schmerzen im Hüftbereich zu Untersuchungen ins Krankenhaus gebracht worden, teilte das japanische Team mit.

Das Finale des Halfpipe-Wettbewerbs konnte am Ende der US-Amerikaner Shaun White für sich entscheiden.

Der 31-jährige Snowboard-Star gewinnt damit bereits seine dritte Goldmedaille bei Olympischen Spielen. (dpa/ska)

Bildergalerie starten

Olympia 2018: Böse Stürze beim Skicross - Bilder aus Pyeongchang

Dramatisch, spektakulär, emotional: Olympische Spiele hinterlassen immer bleibende Eindrücke. Bilder aus Pyeongchang.


© dpa