Überraschungssieg im ersten Super-G von St. Moritz: Jasmine Flury aus der Schweiz erkämpft sich in einem durchwachsenen Rennen ihren ersten Weltcup-Sieg.

Die Schweizerinnen haben im ersten Super-G der Saison in St. Moritz einen Doppelsieg gefeiert. Dabei überraschte der Name, der auf Platz eins aufleuchtete: Jasmine Flury holte auf der verkürzten WM-Strecke ihren ersten Weltcup-Sieg.

Flury setzte sich in einem schwierigen Rennen mit 0,10 Sekunden Vorsprung gegenüber ihrer Landsfrau Michelle Gisin durch. Dritte wurde die Lake-Louise-Siegerin Tina Weiratcher (+ 0,59 Sekunden) aus Liechtenstein.

Beste Österreicherin wurde Anna Veith auf Platz fünf (+ 0,55 Sekunden) vor der Deutschen Viktoria Rebensburg (+ 0,59 Sekunden).

Stephanie Venier landete auf dem elften Rang (+ 1,05 Sekunden), Super-G-Weltmeisterin Nicole Schmidhuber holte Platz 13 (+ 0,89 Sekunden) direkt vor Cornelia Hütter (+ 1,07 Sekunden).

Drittbeste Schweizerin wurde Corinne Suter mit 0,77 Sekunden Verspätung auf Platz neun. Lara Gut schied aus, ebenso wie die US-Amerikanerin Julia Mancuso und die Italienerin Sofia Goggia.

Mehrfache Unterbrechungen, Lindsey Vonn mit Problemen

Nachdem schon Teil zwei der Superkombi am Freitag wegen Nebels abgesagt werden musste, drohte auch am Samstag ein Abbruch des Rennens: Wegen starker Windböen musste das Rennen mehrfach unterbrochen werden.

US-Skistar Lindsey Vonn lag nach 40 gestarteten Fahrerinnen nur auf dem 21. Platz und war danach lange in ärztlicher Behandlung. Sie hatte nach ihrer Fahrt offensichtlich starke Schmerzen. (ank)