• Marco Odermatt hat gleich im ersten Rennen des alpinen Weltcup-Winters seine Ausnahmestellung unter Beweis gestellt.
  • Das 25 Jahre alte Ski-Ass gewann den Riesenslalom im österreichischen Sölden mit einem deutlichen Vorsprung.
  • Alexander Schmid, der sich als einziger von sechs deutschen Startern für den Finaldurchgang qualifiziert hatte, belegte Rang acht.

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Der Schweizer Skifahrer Marco Odermatt hat zum Start der neuen Weltcup-Saison sofort an seine herausragenden Leistungen aus dem vergangenen Winter angeknüpft.

Während Deutschlands Riesenslalom-Hoffnung Alexander Schmid am Sonntag mit Platz acht auf Anhieb die nationale WM-Norm knackte, raste der 25 Jahre alte Gesamtweltcup- und Olympiasieger mit 0,76 Sekunden Vorsprung zu seinem zwölften Weltcup-Sieg. Zweiter wurde der Slowene Zan Kranjec gefolgt vom Norweger Henrik Kristoffersen.

Schlechte Sicht in Sölden

"Das ist schon eine Klasse für sich", lobte Schmid seinen Schweizer Kontrahenten, der in Sölden seinen Vorjahressieg wiederholen konnte. "Ich bin mit meiner Leistung zufrieden, das macht Lust auf mehr", so der Allgäuer weiter. Im zweiten Durchgang hatte sich Schmid trotz schlechter Sichtverhältnisse um zwei Plätze verbessert.

Die übrigen Starter des Deutschen Skiverbandes verpassten geschlossen den Finallauf. Stefan Luitz schied bei seinem Comeback nach fast einjähriger Wettkampfpause nach einem Fahrfehler aus, war dennoch glücklich, wieder auf Ski zu stehen. "Das Gefühl wiederzuhaben, den Adrenalin-Kick, das war sehr, sehr schön", sagte Luitz.

Slalom-Spezialist Linus Strasser war bei seinem ersten Riesentorlauf seit 2019 genauso chancenlos wie Fabian Gratz, Julian Rauchfuss und Anton Grammel. Das Damenrennen am Vortag war wegen schlechter Wetterverhältnisse abgesagt worden.  © dpa