Die Decknamen der Royals

Alles für die Sicherheit! Nicht nur Prinz Harry und seine Meghan verwenden Fake-Namen, um in der Öffentlichkeit möglichst anonym zu bleiben. Auch diese Royals haben Decknamen. © spot on news

Sollten Sie einmal das Ehepaar Jones als Sitzplatz-Nachbarn haben, kann es gut sein, dass sich dahinter royale Persönlichkeiten verbergen. Prinz William und Herzogin Kate nutzten den Allerwelts-Nachnamen für eine Reise im Jahr 2009. Zuvor waren sie auch schon einmal als "Mr. und Mrs. Smith" unterwegs.
Prinz William selbst trägt allerdings einen ganz anderen Decknamen. Zum Schutz in der Öffentlichkeit soll er sich aktuell angeblich als "Danny Collins" ausgeben. Auch Angestellte am Hof sowie Bodyguards seien dazu instruiert.
Seine Frau, Herzogin Kate, tut es ihm gleich. Auch sie hat sich einen Fake-Namen zugelegt, der laut Angaben des "Daily Star" immer wieder wechseln soll. Ihr aktueller Deckname laute demnach "Daphne Clark".
Übrigens: Hätten Sie gewusst, dass Prinz Harry einst einen Facebook-Account unter falschem Namen geführt haben soll? Mitgliedern der royalen Familie ist es eigentlich untersagt, privat in den sozialen Medien aufzutreten. Prinz Harry scheint es dennoch getan zu haben – und zwar unter dem Namen "Spike Wells".
Auch Prinzessin Diana soll zu Lebzeiten einen Decknamen verwendet haben, um sich heimlich mit ihrer späteren Liebschaft James Hewitt treffen zu können. Ihr einstiger Bodyguard verriet Jahre nach ihrem Unfalltod, dass sie sich oftmals als "Julia Cockney" ausgegeben und mit Dialekt der britischen Arbeiterklasse gesprochen hätte.
Als Kronprinzessin von Norwegen kann man sich eher selten unerkannt in der Öffentlichkeit bewegen. Kronprinzessin Mette-Marit greift daher auf Altbewährtes zurück. Ihr Mädchenname "Høiby" gewährt der Ehefrau des norwegischen Kronprinzen Haakon ein wenig Anonymität.
Auch Prinzessin Märtha Louise von Norwegen, die Schwägerin von Kronprinzessin Mette-Marit, schützt ihre Identität hin und wieder mit einem Decknamen. Sie nennt sich "Märtha Glücksburg". Warum? Die norwegische Königsfamilie gehört dem hocharistokratischen Haus der Linie Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg an. Ihr vollständiger Name lautet Märtha Louise von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, Prinzessin von Norwegen.
Von Norwegen nach Schweden. Auch hier verwendet der eine oder andere Royal einen Decknamen. Bestes Beispiel: Prinzessin Madeleine von Schweden. Die Siebte der schwedischen Thronfolge nennt sich in der Öffentlichkeit gerne "Anna Svensson".
Juan Carlos ist nicht ganz so kreativ. Der Altkönig von Spanien hat sich für ein simples Akronym entschieden. Er tritt in der Öffentlichkeit häufig als "Juan Sumer" auf. Sein Fake-Nachname steht für "Su Majestad El Rey", also "Seine Majestät der König".
Der Deckname des belgischen Königs ist ebenfalls bekannt. Wie Juan Carlos von Spanien trägt auch König Philippe von Belgien gerne dick auf. Er nennt sich "Philippe Legrand", das auf die französische Übersetzung "Der Grosse" abzielt. Sein Sohn Gabriel greift angeblich auf denselben Fake-Nachnamen zurück.
Prinzessin Alexia der Niederlande hat mit ihren 13 Jahren schon mehrere Decknamen. Im Jahr 2016 wurde die Tochter von König Willem-Alexander und Königin Maxima in einem österreichischen Krankenhaus unter dem Namen "Alexandra Huber" behandelt. Bei Schwimm-Wettkämpfen tritt sie hingegen als "Alexia Marvela" an.