Manchmal verwundert es einen, was normale Menschen so alles öffentlich auf Facebook posten. Vielleicht wünschen sie sich sogar, dass ihre skurrilen Beiträge virale Hits im Netz werden? Bei Nick Roberts liegt das nahe, denn der werdende Vater hat ein Schwangerschaftsfotoshooting auf Facebook gepostet – von sich selbst, nicht von seiner Liebsten.

"Beauty in all of us ...", also "Schönheit in uns allen" benannte er den Beitrag mit elf sehr speziellen Fotografien seiner selbst. Sie leuchten in satten Farben und sind technisch über jeden Zweifel erhaben gut – bloss was zu sehen ist, mutet etwas komisch an.

In blauer Jeans und mit offenem weissen Hemd posiert Nick Roberts vor Felswänden stehend oder liegend. Dann wieder räkelt er sich mit aufgeblähtem Wanst und McDonald's-Tüte in der Hand in einer Bucht, lässt den Strohhalm eines Trinkbechers lasziv seinen offenen Mund berühren.


Shooting keine spontane Idee

Auf Facebook erklärte der junge Mann aus Boston, Massachusetts: "Eines Tages kam mein Kumpel Stephen auf mich zu und scherzte, er wolle ein Schwangerschaftsfotoshooting machen ... mit mir."

Gesagt, getan: "Um zumindest etwas schwanger auszusehen, haben wir uns etwas Fast-Food geschnappt und sind losgefahren."


Fast-Food-Schwangerschaft ist auch anstrengend

Die offensichtlich nicht ganz so ernst gemeinte Session kommentiert er weiter: "Wenn ich ganz ehrlich bin, haben mir die Umgebung, der Anlass und die Krämpfe wegen der doppelten Cheeseburger die Schwangerschaftserfahrung viel näher gebracht. Ich weiss jetzt zwar, dass ich das nie selbst erleben werde, aber ich fühle in meinem Herzen, dass ich eine Menge Fast-Food verschlingen kann."


In einem Interview mit dem Portal "Scary Mommy" erzählt Nick Roberts zudem, dass die Bilder für eine Babyparty gedacht waren, bei der er und seine Freundin das Geschlecht ihres Kindes mitteilen wollten. Einige der Gäste sollen etwas pikiert reagiert haben, Roberts' Freundin aber feierte seine Aktion. Glück gehabt.© 1&1 Mail & Media / CF