Basel feiert eine schaurig-schöne Fasnacht mit politischen Botschaften.

Die Basler Fasnacht ist eröffnet. Ihr Auftakt ist seit jeher der Morgestraich, der um punkt vier Uhr früh startet.
Um vier Uhr erlöschen die Lichter in der ganzen Stadt und es erklingen aus Hunderten von Piccolos die ersten Töne.
Tausende Schaulustige sind dabei, wenn die Trommler loslegen. Petrus muss ein Basler sein: Zwar hat die Wettervorhersage viele abgeschreckt, der angekündigte Regen bleibt bisher aber aus.
Es beginnen die "drey scheenschte Dääg".
Dieses Jahr mischt sich Sorge in die Fröhlichkeit: Das Motto lautet "Mer mache dicht!" - in Bezug auf die aktuelle Flüchtlingskrise in Europa.
Auch Themen der Weltpolitik beschäftigen die Basler Fasnächtler.
Auch der Einkaufstourismus von Schweizern im "Billigpreis-Paradies" Deutschland beschäftigt die Gruppen.
Angela Merkel, Mutter Theresa, Mahatma Gandhi: Sie alle haben ihren künstlerischen Auftritt.
Die ersten Bilder versprechen eine schaurig-schöne Fasnacht, die noch bis zum Donnerstag um vier Uhr früh dauert.
Die Basler Fasnacht ist nicht nur die grösste der Schweiz, sondern die zugleich einzige protestantische Fasnacht der Welt.