Geburtstage, Jubiläen und Co.: Stars und ihre (umstrittenen) Privatauftritte

Trotz ihrer musikalischen Pause will sich Helene Fischer nicht ganz von der Bühne verabschieden. Ihre neueste Lieblingsbeschäftigung: Die Schlagersängerin tritt bei privaten Feierlichkeiten auf. Auch andere Stars gaben schon den ein oder anderen Privatauftritt - und bekleckerten sich dabei nicht immer mit Ruhm. © spot on news

Ein paar Auftritte passen dann doch in ihren Terminkalender: Schlagersängerin Helene Fischer gönnt sich derzeit eine Auszeit vom Medienrummel, gibt aber eine Reihe von Privatkonzerten. Nachdem sie Bauunternehmer Günter Papenburg zum 80. Geburtstag ein Ständchen sang, stehen 2019 noch Auftritte bei zwei Firmenfeiern an.
Die Hamburger Privatbank Berenberg liess sich 2015 ebenfalls nicht lumpen – und liess Robbie Williams einfliegen. Zu der 425-Jahr-Feier der Firma durften die Mitarbeiter dem Popstar 30 Minuten zujubeln.
Lady Gaga trat 2013 im Auftrag des russischen Oligarchen Roman Abramowitsch auf. Für einen Auftritt bei einer Silvesterparty auf seiner Luxusjacht kassierte die Pop-Queen 1,8 Millionen Euro. Die Performance war ein Geschenk für Abramowitschs damalige Partnerin Dasha Zhukova. Ein Musikerkollege trat 2013 für ein besonderes Jubiläum auf die Bühne …
Justin Timberlake machte den zehnten Hochzeitstag von Jill und J. Darius Bikoff, Gründer der Marke Vitaminwater, mit seinem Gesang perfekt. Der Sänger wurde dafür aber auch fürstlich entlohnt: 1,3 Millionen Dollar soll der US-Star für seinen Gig kassiert haben. Nicht nur Timberlake verlangt für einen privaten Auftritt eine ordentliche Summe …
Für einen 60-minütigen Privat-Gig der Rolling Stones muss man stolze sechs Millionen Euro locker machen. Die Rock-Veteranen verlangen zudem eine Übernachtung im Fünf-Sterne-Hotel für das gesamte Team.
Etwas billiger ist ein Auftritt von Madonna zu haben: Die Pop-Ikone tritt schon für fünf Millionen Euro auf. Viele Stars mussten für ihre Privatauftritte auch schon einiges an Kritik einstecken. Der Grund: meist ein fragwürdiger Gastgeber …
Schauspielerin Hilary Swank nahm 2011 an der Geburtstagsfeier des umstrittenen tschetschenischen Präsidenten Ramsan Kadyrow teil und sang ihm in Monroe-Manier ein "Happy Birthday, Mr. President". Da Kadyrow mit Verwicklungen in Folter, Mord und Entführungen in Verbindung gebracht wird, blieben kritische Stimmen zu Swanks Auftritt nicht lange aus. Sie bedauerte daraufhin in einem TV-Interview ihren Besuch – bei dem sie nicht alleine war …
Auch Heidi Klums Ex-Mann Seal weilte unter den Gästen und brachte dem Geburtstagskind ein Ständchen. Weitere bekannte Namen auf der Gästeliste: Action-Star Jean-Claude Van Damme und die britische Star-Geigerin Vanessa Mae.
2008 sorgte Mariah Carey für einen unrühmlichen Auftritt. Der inzwischen gestürzte libysche Diktator Muammar al-Gaddafi lud die Sängerin auf die Karibikinsel St. Barts ein. Für eine Million Dollar soll die Musikerin vier Lieder zum Besten gegeben haben. "Ich fühle mich schrecklich und es ist mir peinlich, an diesem Fiasko teilgenommen zu haben", gab Carey später zu.
Nicht nur Carey musste sich für einen Auftritt bei der Gaddafi-Familie rechtfertigen. Auch Nelly Furtado (Foto), Beyoncé und Usher konnten wohl der Gage nicht widerstehen. Nelly Furtado lag ihr Auftritt, für den sie eine Million Dollar kassiert haben soll, derart im Magen, dass sie kurzum ihre Gage für wohltätige Zwecke spendete.
Im Oktober 2009 trat Sänger Sting bei einem Kunstfestival in Taschkent auf – und steckte dafür ebenfalls Kritik ein. Das Festival wurde von Gulnara Karimova veranstaltet. Sie ist die Tochter von Islam Karimov, Usbekistans umstrittenem Ex-Präsidenten.
Sharon Stone gab im Dezember 2010 ein fragwürdiges Ständchen. Bei einer umstrittenen Gala für die obskure Wohltätigkeitsorganisation "The Federation Fund" sang Stone im Duett mit Russlands Präsident Wladimir Putin den Song "Blueberry Hill". Eine Viertel Million Dollar soll die Schauspielerin dafür erhalten haben.