Ralph Fiennes, Helena Bonham Carter, Alan Rickman: Die besten Filmbösewichte

Was wären Filme wie "Harry Potter", "Captain America", "Matrix" oder "Suicide Squad" ohne den perfekten Bösewicht? Für den Part braucht es aber eine Menge schauspielerisches Talent. Zum Glück wurde das Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Christopher Walken in die Wiege gelegt. Aber nicht nur sie sind immer wieder in der Rolle des Fieslings zu sehen. © spot on news

Als Saruman (r.) will Christopher Lee in "Der Herr der Ringe" die Herrschaft über Mittelerde an sich reissen. In der "Dracula"-Version von 1958 übernahm der 2015 verstorbene Schauspieler den Part des berühmten Blutsaugers. Er spielte noch in zahlreichen weiteren Filmen grossartige Bösewichte.
Auch Gary Oldman gibt einen fantastischen Fiesling ab. In "JFK - Tatort Dallas" spielte er den Part von John F. Kennedys Mörder Lee Harvey Oswald (l.). Ebenso fies war er als Jean-Baptiste Emanuel Zorg in "Das fünfte Element".
Alan Rickman war besonders für seine Paraderolle als (vermeintlich) gemeiner Severus Snape (r.) in der "Harry Potter"-Reihe bekannt. Genauso grandios war der 2016 verstorbene Schauspieler als fieser Sheriff von Nottingham in "Robin Hood - König der Diebe" (1991).
Helena Bonham Carter trieb als böse Hexe ihr Unwesen in Hogwarts. In den "Harry Potter"-Filmen spielte sie die Rolle der Bellatrix Lestrange (l.). Die Ehre als Schurkin wurde ihr auch in Tim Burtons "Alice im Wunderland" (2010) als Rote Königin zuteil.
Als psychotischer Hannibal Lecter (l.) in "Das Schweigen der Lämmer" (1991) erhielt Anthony Hopkins 1992 den Oscar in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller". Der Charakterdarsteller ist bekannt für seine Rollen als grossartiger Fiesling. In "Das perfekte Verbrechen" (2007) übernahm er erneut den Part des Killers und ist damit der Gegenspieler von Ryan Gosling.
Auf die Seite des Bösen schlug sich auch Kevin Spacey. In David Finchers "Sieben" (1995) die teuflische Rolle des John Doe (l.), des Gegenspielers der Detectives, die von Brad Pitt und Morgan Freeman verkörpert werden. Ebenso fies ist Spacey als Supermans Widersacher Lex Luthor in "Superman Returns" (2006).
Ob als SS-Standartenführer in "Inglourious Basterds" (2009, l.) oder als fieser Zirkusdirektor in "Wasser für die Elefanten" (2011) - auch Christoph Waltz kann den Part des Bösewichts perfekt darstellen.
Christopher Walkens brilliert in jedem Film, in dem er den Bösewicht spielt, ob als hinterhältiger Max Shreck (l.) in "Batmans Rückkehr" (1992), als kopfloser Reiter in "Sleepy Hollow" (1999) oder als Mafiaboss in "Jersey Boys" (2014, r.).
Ben Mendelsohn überwachte als Waffenentwickler Orson Krennic (r.) den Bau des Todessterns in "Rogue One: Eine Star Wars Story" (2016). Ebenso fies war er in "Ready Player One" (2018) als Nolan Sorrento , dem Gegenspieler von Filmheld Wade Owen (l.). Eine sehr vielschichtige Rolle übernahm er in der Serie "Bloodlines" (2015-2017).
Viele kennen Donald Sutherland als gemeinen Präsident Snow (r.) aus der Science-Fiction-Abenteuer-Filmreihe "Die Tribute von Panem". Auch er spielte schon viele grossartige Fieslinge, so auch als Attila in "1900" (1976).
Hugo Weaving erlangte als durchtriebener Agent Smith in der "Matrix"-Trilogie (1999-2003, l.) Bekanntheit. Auch in "Captain America" (2011) fungiert er als Erzrivale des Filmhelden und verwandelt sich dabei in den Superschurken Red Skull.
Jared Leto spielte in "Panic Room" (2002) an der Seite von Forest Whitaker einen brutalen Einbrecher. Noch fieser wurde es aber in "Suicide Squad" (2016), wo Leto die Rolle des irren DC-Schurken Joker übernahm.