• Der chinesisch-kanadische Popstar Kris Wu ist wegen Vergewaltigung zu 13 Jahren Haft verurteilt worden.
  • Ein Gericht in Peking sprach den 32-Jährigen schuldig, im November und Dezember 2020 in seiner Wohnung drei Frauen zum Sex gezwungen zu haben.

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Der chinesisch-kanadische Popstar Kris Wu ist in einem Prozess wegen Vergewaltigung zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Ein Gericht in Peking sprach den 32-Jährigen am Freitag schuldig.

Wegen des Vorwurfs der Vergewaltigung wurde Wu mit einer elfeinhalbjährigen Haftstrafe belegt, hinzu kam eine Strafe von einem Jahr und zehn Monaten "wegen des Verbrechens der Versammlung von Menschen zum Ehebruch". Nachdem er seine Strafe verbüsst hat, soll Wu nach Kanada abgeschoben werden.

Durch K-Pop-Boyband berühmt geworden

Der Superstar habe im November und Dezember 2020 in seiner Wohnung drei Frauen zum Sex gezwungen, als diese "betrunken waren und nicht in der Lage waren, sich zu wehren", hiess es in dem Urteil.

Wu war als Mitglied der K-Pop-Boyband EXO berühmt geworden. 2014 startete er eine erfolgreiche Solokarriere als Sänger, Schauspieler und Model.

Im vergangenen Jahr erhob die 19-jährige Studentin Du Meizhu dann Anschuldigungen gegen den Popstar. Sie sei im Alter von 17 Jahren von ihm vergewaltigt worden, erklärte Du. Anschliessend meldeten sich weitere mutmassliche Opfer im Internet zu Wort und beschuldigten Wus Mitarbeiter, sie unter anderem zu alkoholgeschwängerten Karaoke-Partys eingeladen zu haben. (afp/tas)

Wenn Sie selbst von häuslicher oder sexueller Gewalt betroffen sind, wenden Sie sich bitte an das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" - 08000/116 016, die Online-Beratung oder an das Hilfetelefon "Sexueller Missbrauch" 0800/225 5530 (Deutschland), die Beratungsstelle für misshandelte und sexuell missbrauchte Frauen, Mädchen und Kinder (Tamar) 01/3340 437 (Österreich) beziehungsweise die Opferhilfe bei sexueller Gewalt (Lantana) 031/3131 400 (Schweiz).

Wenn Sie einen Verdacht oder gar Kenntnis von sexueller Gewalt gegen Dritte haben, wenden Sie sich bitte direkt an jede Polizeidienststelle.

Falls Sie bei sich oder anderen pädophile Neigungen festgestellt haben, wenden Sie sich bitte an das Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden".

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