Aus dem grossen Happy End zwischen Taylor Swift und Kanye West wird wieder nichts. Nach der Audio-Veröffentlichung eines Telefonats zwischen den beiden Superstars auf dem Instagram-Account von Kim Kardashian (35) kochen die Gemüter vollständig über.

Aber wie es aussieht, arbeiten beide Parteien nicht mit kollegialen Mitteln. Denn obwohl Kanye in dem Telefonat die freundschaftliche Schiene fährt und Taylor eine Textzeile absegnen lässt, bleibt eine weitere Stelle über sie ungenannt.

Gegen die Zeile "I feel like me and Taylor might still have sex" hat Taylor in dem Audio-Mitschnitt nichts einzuwenden, vom Nachsatz "I made that bitch famous" erfährt sie in dem Telefonat allerdings nicht. Und als "Bitch" bezeichnet zu werden, gefällt der Feministin so gar nicht.

Auch nicht die Veröffentlichung des Gesprächs selbst – die Taylor in einem langen Post auf Facebook als "Rufmord" bezeichnet. Dabei hat Taylor selbst nicht gerade zu einer freundlichen Atmosphäre zwischen beiden Parteien beigetragen.

Schon im Februar hetzte die "Bad Blood"-Sängerin ihren Anwalt auf Kanye. Schon damals ging es um den Audio-Mitschnitt, obwohl dieser zu dem Zeitpunkt gar nicht zu veröffentlichen drohte und der Song "Famous" erst zwei Monate später überhaupt rauskam.

In einem Schreiben klärt Taylors Anwalt den Rapper darüber auf, dass nach kalifornischem Recht der geheime Mitschnitt einer Telefonunterhaltung strafbar sei.

Es heisst weiter: "Wir fordern Sie dazu auf, alle Aufnahmen sofort zu vernichten und uns dies zu bestätigen. Ausserdem fordern wir eine Bestätigung, dass die Aufnahme bisher nicht verbreitet wurde."

Laut "TMZ" berät die Blondine derzeit darüber, ob sie die Angelegenheit zur Anzeige bringt. Eines zeigen die neuesten Entwicklungen im Taylor-Kanye-Beef: Die beiden schenken sich wirklich nichts.

Auch in einer anderen Musiker-Fehde beharrt Swift stark auf ihre Rechte. Nach der Trennung von DJ Calvin Harris plauderte sie aus, die Texte zu dessen Hit "This Is What You Came For" geschrieben zu haben.

Ursprünglich hatte das Paar vereinbart darüber Stillschweigen zu bewahren, weil Taylor ihrem Freund nicht die Show stehlen wollte.

Nach dem Liebes-Aus liess sie ihr Psyeudonym dann doch aus den Song-Credits streichen und ihren tatsächlichen Namen eintragen. Ob sie das wirklich nötig hat, weiss sie sicherlich am besten selbst. (spy)  © top.de