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Verschwundene Hollywood-Schauspieler: Sie kehrten dem Film den Rücken

Als Schauspieler reich und berühmt werden ist für viele Menschen ein Traum. Doch das Leben als Filmdarsteller scheint für manch einen zur Last zu werden. Diese Schauspieler verschwanden aus Hollywood.

In den 80ern und 90ern war Rick Moranis ein Star in Hollywood. Vor allem in Komödien begeisterte der Schauspieler Millionen von Menschen. So spielte er beispielsweise in "Ghostbusters" oder "Liebling, ich habe die Kinder geschrumpft" mit. Sein Auftritt als Darth-Vader-Parodie Lord Helmchen in "Spaceballs" ist auch heute noch legendär.
Doch 1997 verschwand er von der Kinoleinwand. Sechs Jahre zuvor war seine Frau Ann Belsky an Krebs gestorben. In den Jahren darauf zog sich Moranis mehr und mehr vom Film zurück um sich um seine beiden Kinder zu kümmern.
Untätig war der heute 65-Jährige in den vergangenen Jahren allerdings nicht. So übernahm er mehrfach Sprecherrollen. Auch zwei Musikalben veröffentlichte er nach 1997. In einem Interview von 2015 sagte Moranis, dass er sich durchaus wieder vorstellen könne vor die Kamera zurückzukehren. Allerdings hätte er bis jetzt keine passenden Rollenangebote bekommen.
Bekannt wurde Cameron Diaz durch ihre Rolle in "Verrückt nach Mary" an der Seite von Ben Stiller. Es folgten Filme wie "Being John Malkovich", "Gangs of New York" oder "Bad Teacher". Zwischenzeitlich war Diaz sogar die bestbezahlteste Schauspielerin von ganz Hollywood.
Doch seit vier Jahren fehlt auf der grossen Leinwand jede Spur von der 46-Jährigen. Ihren letzten Kino-Auftritt absolvierte sie 2014 in der Musicalverfilmung "Annie". Auch für die Zukunft sind keine neuen Filme mit ihr angekündigt.
2017 äusserte sie sich erstmals zu ihrer Abwesenheit in Hollywood. Sie sei des ständigen Reisens durch die Schauspielerei müde geworden. Im März 2018 erklärte sie in einem Interview mit "Entertainment Weekly", dass sie sich im Ruhestand befände.
Mit Rollen in romantischen Komödien wie "Harry & Sally", "Schlaflos in Seattle" oder "E-Mail für Dich", wurde Meg Ryan zum Star. Jahrelang galt sie als "America's Sweetheart" und zählte in den 1990ern und Anfang der 2000er zu den erfolgreichsten Schauspielerinnen der Welt.
Doch nach "Serious Moonlight" im Jahr 2009 zog sie sich weitestgehend aus dem Filmgeschäft zurück. "Ich wollte zunächst einmal einfach raus aus diesem Business", erklärte Ryan 2018 in einem Interview mit der "FAZ".
"Ich war an einem Punkt angekommen, an dem mich plötzlich Dinge nervten, die mich früher nie gestört hatten", erklärte sie weiter. So ziehe das Leben als Star beispielsweise ein "Gefühl von Isolation nach sich". In den letzten Jahren trat Ryan noch vereinzelt in TV-Produktionen auf. 2015 veröffentlichte sie zudem ihr Regie-Debüt "Ithaca".
Der grosse Durchbruch gelang Macaulay Culkin 1990 mit "Kevin - Allein zu Haus". Seine Rolle eines Achtjährigen, der das Haus seiner Familie mit Einfallsreichtum und zahlreichen Fallen gegen zwei Einbrecher verteidigt, machte ihn zum gefeierten Kinderstar.
Doch 1994 zog sich der damals 14-Jährige von der Schauspielerei zurück.
Ganze neun Jahre lang pausierte Culkin als Schauspieler. Ab 2003 nahm er wieder vereinzelt Rollen im TV und in kleineren Produktionen an. Wirklich ins Licht der Öffentlichkeit kehrte er bislang dennoch nicht zurück.
Der inzwischen 38-Jährige führt mittlerweile ein zurückgezogenes Leben in Paris. 2018 könnte er eventuell noch einmal auf der grossen Leinwand zu sehen sein. Culkin spielt nämlich die Hauptrolle in Seth Greens Regiedebüt "Changeland". Der Film befindet sich aktuell in der Postproduktion. Wann genau er veröffentlicht wird, ist bislang aber unbekannt
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