Es ist keine neue Masche, doch immer wieder fallen Menschen darauf rein: Betrüger nutzen gefälschte Todesmeldungen von Promis, um an die Daten von Internet-Nutzern heranzukommen. Diesmal stand "Bachelor" Leonard im Visier der Abzocker.

Vor Kurzem erst kursierte eine Falschmeldung über den angeblichen Selbstmord von Entertainer Stefan Raab durch die sozialen Netzwerke.

"Im Alter von 49 Jahren wurde Stefan Raab heute um 23:29 Uhr tot in seinem Garten aufgefunden", lautet die Nachricht damals. Nun hat es den nächsten Promi erwischt.

Wie die Seite www.mimikama.at - die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Falschmeldungen und Hoaxes zu entlarven - berichtet, wurde noch während des Finales von "Der Bachelor" durch Fake-Profile auf Facebook die Nachricht verbreitet, dass Leonard Freier gestorben sei:

"Während einer Live Übertragung auf Facebook, trainiert Leonard sich in den Tot (sic!), nach 20 Minuten Streaming brach der Bachelor zusammen."

Um dem Ganzen einen seriösen Anstrich zu geben, liessen die Betrüger es so erscheinen, als handle es sich um ein Posting von ProSieben.

Natürlich können wir Entwarnung geben: Leonard Freier lebt und erfreut sich bester Gesundheit.

Und einmal mehr möchten wir davor warnen, unbedarft auf solche vermeintlichen Schockmeldungen zu klicken, die nur aus einem Grund existieren: User in eine Abo-Falle auf Pornoseiten zu locken. Mimikama erklärt hier übrigens sehr schön, wie diese Masche funktioniert. (dh)

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