"Bares für Rares": Echte Harley begeistert Horst Lichter

Horst Lichter, Liebhaber von Oldtimern und Motorrädern, konnte sein Glück kaum fassen, als eine echte Harley bei "Bares für Rares" vor ihm stand. Doch es war kein gewöhnliches Modell. Alles über das äusserst seltene Sammlerstück verrät die Bildergalerie ...

Die Besonderheit stach dem Moderator natürlich sofort ins Auge: "Ich war jetzt so spontan geflasht von dem Ding. Das ist ja ein Hammer! Eine Harley-Davidson ohne Motor!" Denn die Harley war eigentlich ein einfaches Fahrrad.
Ulrich Schmidt schilderte sein Dilemma: "Ich wollte schon immer eine Harley haben. Habe dann auch eine gekriegt, aber irgendwie fehlt mir der Antrieb." Jetzt hoffte der Gastronom aus Dietzenbach auf Bares für ein echtes Motorrad.
"Das sieht aber ladenneu aus", stellte Lichter beeindruckt fest. Schmidt bestätigte den ersten Eindruck: "Das ist meines Wissens nicht gefahren oder nicht bespielt worden. Das stand 20 Jahre im Schuppen."
Der Experte Detlev Kümmel war genauso "geflasht" vom guten Zustand. Das Rad war auf 1.000 Stück limitiert und trug die Nummer 817.
Hergestellt wurde es 1998 zum 95. Firmenjubiläum der legendären Marke. Kümmel wusste noch mehr: "Der Designer ist Aaron Bethlenfalvy. Der hat dieses Fahrrad entworfen und im Auftrag von Harley-Davidson alle Züge eines Motorrades angebracht."
"Die Lackierung ist ja tatsächlich klassisch. Und wir haben sogar diese typischen Pinstripes. Die sind mit der Hand gezogen", zeigte der Experte. Ebenfalls speziell waren die Motorradgriffe und "die leicht kitschigen Indianer-Fransen". "Also alles da, was man an Harley liebt."
"Ja, wie viele Harleys gibt es? Und wie viele Fahrräder davon gibt es?", überlegte Detlev Kümmel sich einen Schätzpreis zwischen 1.900 und 2.500 Euro.
Ludwig Hofmaier (r.) bemerkte gleich den guten Zustand: "Des is ja neuwertig." Derweil legte Walter Lehnertz (l.) schon mal Hand an.
Ein wenig enttäuscht stellte er fest: "Ist das nur ein Fahrrad?" Wolfgang Pauritsch korrigierte: "Das ist ein sehr, sehr gutes Fahrrad!"
Doch eine andere sicherte sich die limitierte Harley und zahlte die Schmerzgrenze von 2.000 Euro: Elke Velten-Tönnies. Nicht ohne Neid rief Pauritsch eine Warnung aus: "Bonn aufgepasst: Die Elke fährt mit der Harley-Davidson durch die Fussgängerzone!"