"Bares für Rares"-Händler staunen: Diese Armbanduhr war wirklich aus der Zeit gefallen

Horst Lichter auf der Suche nach der verlorenen Zeit: Eine mehr als skurrile Armbanduhr gab nicht nur dem "Bares für Rares"-Moderator anregende Rätsel auf.

"Ich bin autoaffin ohne Ende, aber so was habe ich noch nicht gesehen." Der "Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter (Mitte) war in der neuen Ausgabe der ZDF-Trödelshow baff, als er eine sogenannte "Autofahrer-Uhr" zu Gesicht bekam. Die Händler auch. Was hat mit dieser Uhr auf sich hat, verrät die Galerie.
Dazu kam, dass Horst Lichter sehr unruhig wurde, als klar war, dass Detlev Mäder (rechts) ein aussergewöhnliches Zeitmessgerät dabei hatte: "Ich glaub, das wird gleich wieder ein Drama."
Er quengelte: "Detlev, jetzt müssen wir uns schnell was erzählen, weil nachher komm ich nicht mehr dazu. Wenn der Kollege Sven Deutschmanek ne Uhr in der Hand hat, ist der wie ein Moped: Er geht erst aus, wenn der Tank leer ist - so viel redet der!"
Und so erzählte der Maschinenbautechniker aus Bovenden, dass er sich diese aussergewöhnliche Uhr in den 70-ern selbst gekauft hatte, als er als Busfahrer arbeitete.
Horst Lichter musterte das Objekt genauer und wunderte sich: "Wo ist denn hier überhaupt die Uhrzeit? Ich sehe oben nur einen Blechdeckel." Die Erklärung hatte der Experte parat ...
"Man wollte vermeiden, dass Autofahrer während der Fahrt auf die Uhr schauen und dafür den Arm heben müssen. Deshalb wurde 1976 dieser neue Trend vorgestellt."
"Aber Autos haben doch eine Uhr am Armaturenbrett", wunderte sich Horst Lichter und wurde sogleich vom Experten korrigiert: "Du weisst doch selbst: Uhren waren damals teilweise Sonderausstattung."
200 Euro nannte der Verkäufer als gewünschte Summe. Auf sogar 350 bis 450 Euro kam Deutschmanek bei seiner Expertise. Wer wohl bei den Händlern das Rennen machen würde?
Es fing erfolgverspechend an: Alle fünf sahen zum ersten Mal eine solche Autofahrer-Uhr und zeigten sich euphorisch.
Julian Schmitz-Avila (links) etwa staunte: "So was hab ich ja noch nie gesehen. Verrückt!"
Die Uhrzeit an der Seite ablesen? Das "aussergewöhnliche Design" fiel auch Susanne Steiger sofort äusserst positiv auf.
Jan Cizek gab beim Bieten am meisten Gas und sicherte sich die Uhr für 400 Euro. "Das ist höher, als ich erwartet hatte", jubelte der Verkäufer und schlug ein.
Susanne Steiger kam beim Goldarmband mit Diamanten aus den 1960er-Jahren zum Zug und gab dafür 2.000 Euro an zwei Schwestern, die sich das Geld teilen.
Das Sammlerherz der Händler schlug bei dieser Märklin-Dampfwalze (1925-1929) nicht hoch genug: Die gewünschten 700 Euro von Kandidat Bedri Bice wurden nicht erreicht.