"Bares für Rares": Jubel über den besten Kellerfund aller Zeiten

Die "Bares für Rares"-Trödel-Woche startet gleich mit einem ungeahnten Schatz: Drei Wildpferde aus Bronze lösten ein Händler-Rennen aus und brachten Horst Lichter und seine Experten zum Staunen. Was der verstaubte Kellerfund wert war, verrät die Bildergalerie.

Drei Bronze-Pferde sollen bei "Bares für Rares" aus dem verstaubten Keller in einen neuen Stall wechseln. Doch anfangs ahnt nicht einmal Horst Lichter (links), welcher unglaubliche Schatz da vor ihm auf dem Tisch steht.
Dem Moderator fällt als Erstes die gute Statur der Bronze-Gäule auf. "Wenn ich mal sagen darf: sehr kräftige Tiere", findet er.
Marcus Bremsat (rechts) erklärt: "Das ist ein Erbstück von meinem Opa, das mein Vater, meine Schwester und ich geerbt haben. Jedem gehört quasi ein Pferd." Der Medizintechniker aus Oberhausen fügt hinzu: "Seitdem stehen sie nur im Keller und sind eigentlich zu schade dafür."
"Dafür sind sie definitiv zu schade!", findet auch der Moderator. Zeit für Detlev Kümmel, etwas fundiertes Expertenwissen in die Runde zu werfen: "Das sind Wildpferde. So Mustangs, so in der Richtung."
Alle drei Pferde haben eine Signatur von Kurt Arentz. Damit lässt sich erahnen: Die Tiere könnten was wert sein! Noch dazu sind sie limitiert, von jedem Pferd gibt es weltweit nur zwölf Stück.
Herr Bremsat äussert vorsichtig seinen Wunschpreis: "Pro Pferd schätze ich ungefähr 700 Euro." Doch der Experte packt noch ein paar Hunnis drauf: "Jeweils 1.000 bis 1.100 Euro" sind die Figuren wert. Damit hat nun wirklich niemand gerechnet!
Im Händlerraum finden sich ebenfalls schnell zwei Pferdefreunde: Fabian Kahl (links) und Walter Lehnertz. "Waldi", gelernter Pferdewirt, erkennt sofort: "Da haste was Gescheites mitgebracht."
Der als 80-Euro-Waldi bekannte Eifeler verliebt sich immer mehr: "Ich find' die gigantisch! Wie der kuckt. Das Maul und so. Wirklich super gemacht. Ich fang' mit 1.080 Euro an."
Nun geht es im rasanten Galopp in Hunderterschritten nach oben. Am Ende macht Susanne Steiger das Rennen, denn sie hat die meisten Scheine im Geldbeutel. Für 3.050 Euro nimmt sie die drei Pferde mit nach Hause.
Waldi ist immer noch hin und weg. "Das war der beste Kellerfund bei 'Bares für Rares'", trauert er dem verpassten Kauf hinterher.
Aber es gibt noch andere einzigartige Raritäten, die den Händlern gefallen. Zwei handgeschnitzte Worpsweder Stühle aus Eichenholz von etwa 1910 werden für 150 Euro gekauft.
Und eine Boulder-Opal-Gemme mit einem kunstvoll gestalteten Indianerkopf ist den Händlern sensationelle 1.200 Euro wert.