Kultiges Retro-Special: Horst Lichter zeigt die besten Vintage-Stücke bei "Bares für Rares"

Das Beste der 60er-, 70er- und 80er-Jahre: Nein, das ist keine Formatradio-Werbung, sondern war Motto eines kultigen "Bares für Rares"-Specials am Mittwochnachmittag. © 1&1 Mail & Media/teleschau

Bei dem Schmuckstück könnte es sich bei der Grösse auch um einen Herrenring handeln, schätzte die Expertin das handgemachte "Statement-Piece" ein. "Das wäre dann schon eine Aussage!" Auch wenn der Ring mit seinen Rokoko-Elementen älter wirkte, wurde er vor allem auch wegen des violetten Amethysts auf die 1960er-Jahre datiert und auf 500 Euro geschätzt.
Walter Lehnertz verglich den Ring salopp mit einer Gürtelschnalle, und Susanne Steiger tippte, dass der Ring vormals ein Anhänger war. Jedenfalls fand sie das Schmuckstück viel zu schön für die Schublade, in der er die letzten 20 Jahre gelegen hatte und bot fleissg mit. Doch am Ende entschied David Suppes für 600 Euro den "Flanier-Ring" zu erwerben.
Petra und Maikel Schaub aus Fuldatal wollten ihr Kleinkraftrad Simson SR4-1 "Spatz" von 1964 nicht mehr mit nach Hause nehmen. Darüber freute sich Lichter: "Na, wenn das mal kein geiles Moped ist!" Nur die Farbe gefiel dem Moderator nicht wirklich: ein Retro-Moped in rosa?
Die Farbe durfte seine Frau auswählen, doch komplett auseinandergenommen und restauriert hatte das Zweirad der Verkäufer selbst. Das erkannte auch Detlev Kümmel, der lange suchen musste, um die originalen Teile ausfindig zu machen. "Rahmen, Motor und Tank, aber sonst ist nichts mehr original", so der Experte. Schätzwert: nur noch 1.800 - 2.000 Euro.
Mehrere Versuche brauchte Händler Lehnertz, um das "Spatz"-Moped zum Laufen zu bringen. Doch danach stand fest: 1.500 Euro war ihm das fahrtüchtige Gerät wert. Doch angesichts der vielen Arbeitsstunden wollte der Verkäufer mindestens 2.000 Euro für sein Retro-Bike. Am Ende trafen sich beide Parteien in der Mitte: bei 1.780 Euro.