"Bauer, ledig, sucht...": Schuss aufs Herz – oder in die Freiheit?

"Die Liebe kommt, wenn sie kommt": Das bekommen in dieser Woche gleich einige Paare zu spüren. Während Steff und Katja sowie Inge und Heinz auf Tuchfühlung gehen, steht die Hofwoche von Reto und Stella vor dem Aus. Sie will Freiheit und Abenteuer, er setzt auf die Liebe. Martin wird derweil mit Veganerin Nancy vor ganz eigene Herausforderungen gestellt. © 1&1 Mail & Media / SN

Im anschliessenden Gespräch wird klar: Keiner der beiden will Kompromisse eingehen. Stella hat ihren Salon als Coiffeuse, Retos Hof ist zu weit weg – und bietet nicht genug Arbeit, um beide über Wasser zu halten. Die Hofwoche endet für Stella nach drei Tagen. Der endgültige Abschied fällt trotzdem herzlich aus: Reto überreicht Stella einen Geschenkkorb.
Die langen Fingernägel liessen es bereits erahnen: Katja ist doch eine echte Tussi. Als es in den Stall zu den Kühen geht, packt sie pinke Handschuhe und einen Mundschutz aus. "Ich war einfach perplex", sagt der St. Galler Bauersgeselle Steff. Hat Katjas Art auf dem Hof eine Zukunft?
Später sollen Steff und Katja eine Pferdewippe bauen – und es zeigt sich: Katja kann auch anpacken. Im Laufe der Handwerkereien lässt Steff Kappe und T-Shirt fallen und Katja wird zum liebestollen Teenie: "Jetzt ist mir heiss." Die Chemie zwischen den beiden stimmt.
Das Ergebnis wird gleich getestet – und siehe da: Katja sitzt wie eine Eins auf dem Ross und führt es unter Anleitung sicher über das Hindernis. Steff ist beeindruckt: "Dass sie so viel Power hat, finde ich spitze."
Für Filmfan Hämpu sieht es dagegen alles andere als rosig aus. Nach nur einer Nacht sucht Hofdame Steffi das Gespräch. Sie teilt ihm mit, dass sie ihn nur als Freund sieht. "Ich hab die Zusammenkunft gestern Revue passieren lassen, aber ich merke schnell, wie ich fühle. Und ich habe gemerkt, dass ich keine Gefühle für dich habe. Darum würde ich gerne abreisen." Hämpu ist sehr enttäuscht, er hatte auf eine neue Hauptdarstellerin in seinem Leben gehofft – trägt Steffis Zurückweisung aber mit Fassung.
Währenddessen ist der Zürcher Bauer Heinz im Renovierungsstress. In bereits drei Stunden erwartet er seine Herzensdame. Doch das Kinderzimmer, das er als Überraschung für Inge renovieren wollte, gleicht immer noch einer Baustelle. Und es wird klar: Mit einer Nacht in einem der Zimmer wird das wohl nichts. Ein Plan B muss her.
Die Überraschung kommt bei Inge trotzdem gut an. Sie ist begeistert von Heinz' Einsatz. "Das war eine Urfreude für mich", sagt sie.
Weil die Räume noch nicht bezugsfertig sind, lädt Heinz seine Inge in ein romantisches Hotel ein. "Da muss ich jetzt fast weinen, weil unsere Leben so perfekt zusammen kommen. Da bleibt kein Wunsch offen."
Auf das gemeinsame Leben wird anschliessend am Abend im Whirlpool angestossen.
"Ich weiss nicht, wie der Martin reagiert, wenn er merkt, wie ich wirklich bin." Letzte Woche musste der Milchbauer schon verkraften, dass Nancy Veganerin ist. Doch Weihrauch, spirituelle Musik und tiefe Emotionen gehören auch zu ihrem Leben. "Der Weihrauch riecht gut", findet Martin, als er ihr Zimmer betritt.
Später geht es für Nancy zum Schweine füttern. Martin musste einige Schweine bereits markieren, die später zur Schlachtung gebracht werden – ein No-Go für Nancy, die mit den Tränen zu kämpfen hat. "Ich bin seit über zehn Jahren Veganerin aus Überzeugung und gesund wie noch nie. Ich liebe Tiere und das ist einfach sehr schwer." Auch Martin ist überrumpelt. "Ich habe schon Mühe damit, dass sie mit einer so anderen Einstellung zu mir kommt.“
Bei einem gemeinsamen Spaziergang nähert sich das Paar jedoch wieder an. Beide wurden in früheren Beziehungen verletzt. Martin musste Sohn Elias fast sein ganzes Leben lang alleine grossziehen, nachdem dessen Mutter abgehauen ist. Diese Geschichte zu erzählen, trifft Martin. Er lässt seinen Gefühlen freien Lauf und wird von Nancy getröstet. Vielleicht besteht ja doch noch Hoffnung für den Milchbauern und die Veganerin?