Karriere-Aufschwung dank Dschungelcamp? Ein Marktforschungsinstitut hat untersucht, wie sich das Image der Promis durch ihre Teilnahme 2016 verändert hat - und wer besonders profitiert. Eines vorweg: Helena Fürst ist es nicht.

Warum geht man als vermeintlicher Star ins Dschungelcamp? Aus wirtschaftlichen Gründen, natürlich. Dabei geht es den Promis aber nicht nur um die Gage, ihre Teilnahme soll vor allem in der Zeit nach dem Camp für finanziellen Aufschwung sorgen.

Manchem Promi ist es in der Vergangenheit durch den Aufenthalt im australischen Dschungel durchaus gelungen, ins Rampenlicht zurückzukehren – oder dort überhaupt erst aufzutauchen.

Doch wie steht es um die diesjährigen Dschungelcamper?

Menderes gewinnt - Ricky verliert

Dschungel-Zicke zeigt sich ganz verliebt mit ihrem Schwarm.

Das Marktforschungs-Institut Human Brand Index hat die Image- und Bekanntheitswerte der zwölf IBES-Kandidaten vor und nach dem Dschungelcamp 2016 untersucht. Das berichtet das Branchenportal "dwdl.de".

Demnach stieg der Bekanntheitsgrad bei zehn der zwölf Kandidaten an. Nur Brigitte Nielsen und Jenny Elvers profitierten nicht - im Gegensatz zu ihren Mitcampern waren sie bereits vor der RTL-Show einer breiteren Öffentlichkeit bekannt.

In Sachen Bekanntheit hat vor allem David Ortega hinzugewonnen: Während den früheren "Köln 50667"-Darsteller vor dem Dschungelcamp nur 15 Prozent der Befragten kannten, waren es danach 39 Prozent.

Ähnlich positiv profitierten auch Thorsten Legat (von 37 auf 59 Prozent) und Nathalie Volk (von 18 auf 41 Prozent) in der öffentlichen Wahrnehmung.

Zwar ist Ortega nun vielen Menschen ein Begriff, allerdings hat sich sein Image nicht zum Positiven verändert. Im Gegenteil: Während ihn anfangs noch 66 Prozent als intelligent einschätzten, waren es danach nur noch 44 Prozent. Helena Fürst halten die Befragten nach zwei Wochen Dschungelcamp für deutlich weniger kultiviert (von 68 auf 48 Prozent).

So reagiert das Netz auf Helena Fürsts Dschungelcamp-Rauswurf.

Den herbsten Image-Verlust muss Ricky Harris verkraften: Anfangs schätzten ihn 80 Prozent der Befragten als "locker" ein. Nach IBES sind es nur noch 58 Prozent.

Grosser Gewinner des Dschungelcamps 2016 ist eindeutig Menderes Bagci. Er wurde nicht nur zum Dschungelkönig gewählt, er wird nun auch als deutlich "bescheidener" bewertet (von 40 auf 61 Prozent) und konnte mit 33 Prozent auch den grössten Sympathiezuwachs verzeichnen.

Ebenfalls sympathischer werden Sophia Wollersheim (plus 19 Prozent) und Jürgen Milski (plus 15 Prozent) bewertet. Auch das Image der beiden hat sich zum Positiven verändert: Sophia schätzen nun 54 statt ursprünglich 39 Prozent als intelligent ein, Jürgen wird als sinnlicher bewertet (von 36 auf 50 Prozent).

Helena Fürst soll der Umfrage zufolge noch genauso viele Fans haben wie zuvor. Wer allerdings zuvor keine Meinung zu ihr hatte, findet sie nun unsympathisch. Da kann sie nur hoffen, dass das alte Werbe-Sprichwort "Jede PR ist gute PR" tatsächlich stimmt. (jwo)