Ewig nichts zu essen, fehlende Privatsphäre, merkwürdige Mitbewohner: Das Dschungelcamp hat seine ganz eigenen Herausforderungen. Und dann noch ein paar mehr.

Dass so ein "Urlaub" im Dschungelcamp nicht unbedingt ein entspanntes Zuckerschlecken ist, ist den meisten Zuschauern klar. Doch auch abseits von Ekelprüfungen und Mutproben gibt es einige Stressfaktoren, wie Ex-Dschungelcamperin Désirée Nick (60) jetzt in einem Interview erzählt.

Frau Nick hat bei ihrer Teilnahme in der zweiten Staffel vor allem die fehlende Privatsphäre zu schaffen gemacht – und mit welchen Tricks die Macher diese bewerkstelligten: "Die Pritschen stehen dichter beieinander, als es im TV wirkt“, sagte sie im Interview mit "Bunte". Man liege sich "extrem auf der Pelle und gibt seine Intimität voll auf." Das ist natürlich volle Absicht – wenn sich die Teilnehmer ständig aus dem Weg gehen könnten, wäre dem Zuschauer vermutlich schnell langweilig.

Kameramänner in Tarnanzügen

Dschungel-Moderatorin will Trash-Pärchen nicht in Show haben.

Doch selbst wenn sie das versuchen würden, hätten sie kaum eine Chance, wie Nick weiter preisgibt: Überall seien Kameras versteckt, hinter Blättern, auf Baumwipfeln und zwischen Palmen. "Dazwischen arbeiten Kameramänner im Camouflage-Look, die mit dem Hintergrund verschmelzen." Es kann also vorkommen, dass man sich gerade völlig unbeobachtet fühlt – und es eben doch nicht ist.

Dafür sind die Kameramänner immerhin auch voll dabei: Laut Kim Gloss (24, 6. Staffel) kleben die sich selbst die Uhren ab, damit niemand weiss, wie spät es ist. Und um die Verwirrung perfekt zu machen, bekommen die Teilnehmer auch immer zu unterschiedlichen Zeiten ihr Essen.

Alles echt!

Indira Weis (37), Teilnehmerin der 5. Staffel, räumt dann noch mit einem letzten Geheimnis auf: Demnach ist überhaupt nichts vorgegeben oder inszeniert, was sich so am Lagerfeuer oder in den Grotten abspielt: "Ich habe niemals Regieanweisungen erhalten." (mia)

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